Interview mit der Mainpost

Pünktlich zum Tag meines Paralympicssieges 2016 und zugleich dem Tag meiner erneuten Listung zur Lungentransplantation 2019 veröffentlichte die Mainpost Ausschnitte eines ausführlichen Interviews mit Sportreporter Michael Bauer.

 

Mit einem Klick auf das Foto oder über den Pressespiegel gelangt ihr direkt zum Artikel (Bezahlsperre).

 

Den Mainradweg entlang

Es geht mir, nur knapp 4 Monate nach meiner zweiten Lungentransplantation, schon wieder recht gut. Tägliches Training gehört aber zum Pflichtprogramm, um wieder die Belastbarkeit zu erreichen, die ich vor der Operation hatte.

Ich habe das Glück, in Würzburg direkt am Mainradweg zu wohnen, der sich insgesamt 550 km durch Weinorte und am Wasser entlang erstreckt und wunderbare Ausblicke und Erholung ermöglicht.

Ich nutze den Sommer, um möglichst viele Etappen des Mainradwegs mit meinem Handbike zu erradeln. Das ist mein diesjähriger, coronakonformer Sommerurlaub. So erlebe ich meine Heimat hautnah und trainiere gleichzeitig. Was will man mehr.

Mal sehen, wieviele Etappen ich am Ende des Sommers geschafft und wieviele Kilometer Mainradweg ich hinter mich gebracht habe.

 

 

Treffen bei der DSO

Seit Jahren arbeiten KiO und VSO eng mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zusammen, um die Organspende gemeinsam voranzubringen. Das aktuelle Treffen mit Herrn Dr Rahmel, medizinischer Vorstand der DSO, fand statt, um das Thema eines ärztlichen Symposiums für die Belange organkranker Kinder näher zu erörtern und die Möglichkeiten auszuloten.

 

Die Idee eines solchen Fachsymposiums war von Hartwig Gauder eingebracht worden, kurz bevor der Vorsitzende des VSO im April plötzlich verstarb. Wir möchten seine Idee weiterverfolgen, ihm zu Ehren und zum Nutzen "unserer" organkranken Kindern und deren Familien.

 

auf dem Dach der DSO, v.l.n.r. Dr. Axel Rahmel, med. Vorstand der DSO, Franziska Liebhardt, VSO/KiO, Reinhard Gödel, KiO/VSO
auf dem Dach der DSO, v.l.n.r. Dr. Axel Rahmel, med. Vorstand der DSO, Franziska Liebhardt, VSO/KiO, Reinhard Gödel, KiO/VSO

Deutsche Sporthilfe

Die Stiftung deutsche Sporthilfe war für mich während meiner aktiven Zeit als Sportlerin wichtiger Ansprechpartner, Förderer und Unterstützer. Auch nach Ende meiner aktiven Laufbahn besteht regelmäßiger Kontakt und so ist es für mich selbstverständlich, mit meiner Mitgliedschaft im sog. "Sporthilfe Alumni Club" der Community der ehemaligen Spitzensportler treu zu bleiben und gleichzeitig junge, aktive Sportler zu unterstützen.

Interview Deutschlandfunk

Zum Tag der Organspende am 06.06.20, der in diesem Jahr virtuell stattfand, habe ich in meiner Funktion als VSO-Vorstandsmitglied, ein Interview mit dem Deutschlandfunk geführt.

 

Retransplantation

Im April fand meine Lungen-Re-Transplantation statt. Alle dazu veröffentlichten Artikel und Veröffentlichungen findet ihr bei Interesse im Pressespiegel.

Interview mit der FAZ

Seit 2016 stehe ich eng mit der FAZ in guter Verbindung. Daraus sind in den letzten Jahren immer wieder schöne Artikel entstanden, u.a. die großen "Es geht ja doch viel mehr" im Jahr 2016, "Ich vertraue meinem Körper wieder" aus der Serie "Denk ich an Sport" 2018 und nochmal aktualisiert 2019 und viele kleinere, in denen ich zitiert bin (zuletzt "Erhöhtes Risiko für Athleten" vom 20.3.20)

Heute ist ein weiterer großer Artikel veröffentlicht worden, den ihr unten nachlesen könnt.

"Ein Gesicht der Risikogruppe"

Im Netz zeigen gerade viele Risikogruppen Gesicht, sind doch auch viele junge Menschen darunter. Ich halte das für gut, denn mit einem konkreten Bild im Kopf und einer Idee, für wen man sich da diszipliniert, fällt es möglicherweise leichter, sich konsequent an die Ausgangsbeschränkungen zu halten.

Der Text ist nach einem Gespräch mit SID-Journalist Thomas Niklaus entstanden.

 

Interview mit dem SID

Gestern führte ich ein kurzes Interview mit dem Sportinformationsdienst, kurz SID. Auszüge des Interviews wurden jetzt u.a. bei Focus online veröffentlicht.

Interview mit der FAZ

Heute erschien in der FAZ ein Artikel über die heiß diskutierte Austragung von olympischen und paralympischen Spielen in Tokio. Die FAZ hat mich dazu nach meiner Meinung gefragt und diese in einem Artikel zum Thema verarbeitet.

Gruß vom Team Deutschland Paralympics

Foto: Binh Truong
Foto: Binh Truong

Danke, liebe Leichtathleten des "Team Deutschland Paralympics", für diesen Genesungsgruß. Wieder erkrankt zu sein, ist schlimm. Wieder erkrankt zu sein während einer Corona-Pandemie, ist noch schlimmer. Aber die Unterstützung so vieler Menschen aus Nah und Fern in meinem Rücken zu spüren, gibt Kraft, weiterzukämpfen. Ich bin aktuell - zu meinem eigenen Schutz - in Quarantäne. Dank euch spüre ich, dass ich trotzdem nicht alleine bin. Von Herzen DANKE für euer aller Unterstützung!

 

Sarahs Appell

Sarah ist das neueste Mitglied unseres KiO-Youth-Teams und - wie ich - lungentransplantiert. Sie hat auf ihrem Facebook-Account einen emotionalen Appell veröffentlicht.

 

Ich habe dem nichts hinzuzufügen. Danke, Sarah!

 

Zusammenhalt.

Ich kann verstehen, dass es nervt. Ich kann verstehen, dass es für manche übertrieben wirkt. Aber ich glaube: das ist es nicht. Nicht, wenn man einen Blick nach Italien wirft. Italien ist uns ca. 8 Tage voraus. Dort müssen die Ärzte mittlerweile entscheiden, wen sie noch auf der Intensivstation behandeln und wer eh keine Chance mehr hat. Es gibt zu wenig Betten, das Personal ist mehr als ausgelastet. Katastrophale Zustände.

Für den einzelnen Gesunden ist das Coronavirus nicht so gefährlich. Deshalb mag es umso mehr nerven, wenn das öffentliche Leben so stark eingeschränkt wird. Aber ja: ich bin dafür, dass Schulen geschlossen werden, Veranstaltungen abgesagt werden und jeder möglichst zuhause bleibt. Denn für unsere Gesellschaft ist es enorm gefährlich. Wenn zu viele Menschen innerhalb zu kurzer Zeit erkranken, bricht das Versorgungssystem im Krankenhaus zusammen. Das betrifft dann nicht nur Covid19-Patienten, sondern auch alle anderen.
Deshalb ist es JETZT unendlich wichtig, die Ausbreitung zu verlangsamen. Es geht nicht um den Einzelnen, sondern darum, dass unsere Gesellschaft nicht zusammenbricht.

Und es geht darum, Menschen wie mich zu schützen. Die ältere Dame, die bei euch im Haus wohnt. Der junge Mann, der gestern vor euch in der Einkaufsschlange stand. Die Kollegin, die ab morgen zu ihrem eigenen Schutz krankgeschrieben ist. Der Mitschüler, der seit einer Woche nicht mehr in die Schule kommt.
Es gibt uns. Uns Risikopatienten. Wir sind nicht irgendwer, wir sind Oma, Opa, Mama, Papa, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Freund und Freundin.

Indem alle sich einschränken, beschützt ihr uns. Haltet die Augen und Ohren offen. Fragt eure älteren Nachbarn, ob ihr für sie einkaufen könnt oder etwas in der Apotheke besorgen sollt.

Ich möchte nicht, dass man meinen Eltern irgendwann sagt: "Tut uns leid, wir können ihre Tochter nicht beatmen, da wir keine Kapazitäten mehr haben. Sie ist zu krank."
Wenn ich erkranke, möchte ich wenigstens die Chance haben mit allen Mitteln kämpfen zu dürfen.

Ich möchte daran glauben, dass wir eine Situation wie in Italien noch verhindern können. Deshalb: Helft bitte mit. Bleibt zuhause. Soweit wie möglich.

 

Radio Charivari

Es ist mittlerweile ein schöner Brauch geworden, dass der Würzburger Radiosender "Charivari" bei Fragen zur Organspende auf mich zukommt. So auch jetzt zur Debatte bzw. Abstimmung einer neuen Organspende-Gesetzgebung im Bundestag. Die versch. Einspieler wurden am 16. und 17.1. gesendet.

 

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Fan von dir

Danke an Lisa und Lisa vom Blog "Fan von dir" für das schöne Interview. Wer nachlesen möchte, kann dies unter folgendem Button oder direkt unter www.fanvondir.de tun.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Neuregelung der Organspende

Unser Vorstandsteam der "Sportler für Organspende" und der "Kinderhilfe Organtransplantation" verfolgte heute natürlich gespannt die Debatte und Abstimmung über eine Neuregelung der Organspende in Deutschland.

 

"Wir sind von der Entscheidung der Bundestagsabgeordneten gegen die Widerspruchslösung enttäuscht. Mit der Entscheidung für die Zustimmungslösung verlängert sich das Leiden auf der Warteliste und das Sterben geht weiter. Wir bedauern, dass der deutsche Bundestag den deutschen Bürgerinnen und Bürgern, die sich laut Meinungsbefragung mehrheitlich für die Widerspruchslösung ausgesprochen haben, nicht zumutet, eine Entscheidung zu treffen, die über Leben und Tod anderer Menschen bestimmt. Die neue Zustimmungslösung ist keine Verbesserung, sondern sie ändert an dem momentanen Zustand nichts."

 

 

Für KiO in der MHH-Kinderklinik

Foto: KiO, www.kiohilfe.de
Foto: KiO, www.kiohilfe.de

Für unsere Arbeit bei KiO ist es essentiell, immer aktuell auf Bedürfnisse und Nöte von Familien mit einem organkranken oder -transplantierten Kind eingehen zu können. Die Kliniken helfen uns, indem sie uns auf aktuelle und häufige Probleme der Familien hinweisen, auf Schwachstellen im System und unterschiedliche Verfahrensweisen z.B. bei Rehamaßnahmen für organtransplantierte Kinder hinweisen oder uns mitteilen, wo konkret geholfen werden kann. Die MHH und KiO arbeiten seit Jahren eng zusammen, trotzdem: persönlich Gedanken und Informationen auszutauschen hilft beiden Seiten, weiterhin gute Arbeit für die Familien leisten zu können. Deshalb ein großes Dankeschön an Frau Heidemann von der MHH-Kinderklinik für die tolle Vorbereitung unseres diesjährigen Besuchs.

 

 

FAZ "Jugend schreibt"

Es ist ein schöner Artikel über KiO geworden, den Eugen Wölk als Schüler des Bayernkollegs Schweinfurt im Rahmen des Projektes "Jugend schreibt" der Frankfurter allg. Zeitung nach meinem Besuch dort verfasst hat.

Viel Spaß beim Lesen!

Im Bayerischen Landtag

Foto: StMGP, mit Heiner Röschert und Gesundheitsministerin Melanie Huml
Foto: StMGP, mit Heiner Röschert und Gesundheitsministerin Melanie Huml

Gestern durfte ich im bayerischen Landtag bei der Jahrestagung der bayerischen Transplantationsbeauftragten sprechen. Ein besonderes Ambiente im Münchner Maximilianeum und eine besondere Stimmung durch das gemischte Publikum, bestehend aus als Transplantationsbeauftragte tätige Mediziner, Landtagsabgeordneten und Vertreter von Patientenverbänden prägten diese besondere Veranstaltung.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde dem Würzburger Heiner Röschert eine besondere Ehre zuteil. Er erhielt von der bayerischen Gesundheitsministerin, Melanie Huml, den bayerischen Organspendepreis für sein besonderes Engagement pro Organspende. Heiner Röschert verlor am heiligen Abend 2011 seine beiden Kinder bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall und gab sie zur Organspende frei. Er gründete im Jahr 2016 ein Netzwerk für Angehörige von Organspendern.

 

Lieber Heiner, ich gratuliere dir herzlich zu dieser Anerkennung. Die hast du dir absolut verdient!

 

Danke an die dt. Stiftung Organtransplantation (DSO) für die freundliche Einladung!

Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen

mit Prof. Dag Moskopp, Foto: Vivantes
mit Prof. Dag Moskopp, Foto: Vivantes

Dass der gemeinsame Workshop zum Thema Hirntod und Organspende mit Neurochirurg Prof. Moskopp unter dem Motto "Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen" immer wieder angefragt wird, zeigt uns, dass bei Klinikpersonal verschiedenster Fachrichtungen durchaus Interesse am Thema besteht.

Gestern waren wir erneut am Vivantes Klinikum Spandau, diesmal richtete sich der Workshop an die Pflegekräfte der konservativen Intensivstationen. Während Prof. Moskopp das Thema Hirntod aus fachlicher und historischer Sicht beleuchtet berichte ich aus erster Hand und eigener Erfahrung über das Thema Organspende.

 

Prof. Moskopp und ich sind der Überzeugung, dass es immer wieder der persönlich überprüfbaren Unterfütterung von Theorien und formalen Regeln bedarf, um auf einer Intensivstation, wo die Beteiligten häufig an die Grenzen von Belastbarkeit, Sprache und Denken stoßen, persönliches Engagement für die Umsetzung einer Organspende fördern zu können.

Nur mit Klinikpersonal, welches aus persönlicher Überzeugung für die Umsetzung von Organspenden in der eigenen Klinik eintritt, werden sich die Organspendezahlen verbessern.

 

Danke an Andreas Schuchardt, Fortbildungskoordinator der Intensivpflege, für die freundliche Einladung.

 

Markenbotschafter für KiO!

Mein Ehrenamt für KiO macht deshalb soviel Spaß, weil man richtig was bewegen kann und immer wieder auf Menschen trifft, die genauso viel Spaß an ehrenamtlichem Engagement für unsere gute Sache haben wie ich und die anderen Vorstandskollegen selbst.

 

Heute haben wir uns in Frankfurt erstmals mit unseren neuen "KiO-Markenbotschaftern" getroffen um diese in unserem Vorstand geborene Idee vorzustellen und zu diskutieren. Es kam eine heitere und illustre Runde von "Sportlern für Organspende" zusammen, mit guten Gesprächen und mit großer Vorfreude auf die vielfältigen Aufgaben zur Unterstützung organkranker Kinder. Daumen hoch davon von unserem gesamten Vorstandsteam. Ihr seid großartig!

 

Auf dem Bild: v.l.n.r.: Oliver Kauer-Berk (KiO), Marina Kielmann (Vize-Europameisterin Eiskunstlauf), Reinhard Gödel (KiO), Franziska Liebhardt (KiO), Chantal Bausch (Hockey-Bundesliga, herztransplantiert), Cornelia Hanisch (Olympiagold Fechten), Andrea Kummer, im Vordergrund Claudia Kohde-Kilsch (Wimbledonsiegerin Tennis, Olympiabronze Tennis).

 

 

 


Galeriegespräch mit "Berater mal fünf" in Augsburg

Das Beraternetzwerk "Berater mal fünf" aus Augsburg veranstaltet regelmäßig Galeriegespräche, um Menschen verschiedener Berufsgruppen in lockerer, entspannter Atmosphäre Fragen zum Thema „Führung, Coaching und Prozeß­be­gleitung” zu beantworten, Austausch zwischen Menschen verschiedener Organisationen zu ermöglichen und aktuelles Wissen aus Forschung und Beratung weiterzugeben.

 

Zum Thema "Motivation: Bilder und Barrieren - die Kraft innerer Antreiber in uns" durfte ich einen Impulsvortrag halten, bevor in Kleingruppen das Thema "Resilienz" und deren verschiedene Aspekte näher beleuchtet wurden.

 

Die wunderbare Galerieatmosphäre im Atelier "Lighthouse" in Augsburg bot dafür den perfekten Rahmen und es wurde ein schöner Abend mit einem tollen Austausch, offenen Gesprächen und gutem Essen.

Danke an Sonja Vidakovic und die "Berater mal fünf" für die freundliche Einladung!

 

KiO Familienfreizeit

Bild: KiO, www.kiohilfe.de
Bild: KiO, www.kiohilfe.de

Der Sommer beginnt und damit auch die neue Freizeiten-Saison bei KiO. Es ist jedes Jahr ein Highlight für mich, bei den Freizeiten dabei zu sein, "unsere" Familien persönlich kennenzulernen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.

Zu wissen, dass die Arbeit bei KiO an der richtigen Stelle ankommt und die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein motiviert mich und das ganze Vorstandsteam, die Arbeit auch zukünftig mit dem gewohnten Engagement weiterzuführen.

Danke an die Familien für eure Offenheit und das Vertrauen, das ihr uns schenkt!

 

Interview mit der Zeitschrift "Galore"

Opener der "Galore"
Opener der "Galore"

Die Zeitschrift "Galore" hatte die wunderbare Idee, in Zeiten der vielen, offenen, sehr positiven Diskussionen über das Thema Organspende eine große Strecke zum Thema zu gestalten.

Die Interviewer interessierten sich für meine Arbeit für VSO (Sportler für Organspende) und KiO (Kinderhilfe Organtransplantation), aber auch für grundsätzliche Fragen zur Organspende und -transplantation und für meinen ganz persönlichen Weg.

 

No Limits Würzburg am 11.5.19

Foto: Ralf Kuckuck, v.l.n.r. Paralympicssieger Daniel Scheil, Franziska Liebhardt, MdL Patrick Friedl (Die Grünen)
Foto: Ralf Kuckuck, v.l.n.r. Paralympicssieger Daniel Scheil, Franziska Liebhardt, MdL Patrick Friedl (Die Grünen)

No Limits - ein Sportfest zum Zuschauen und Mitmachen ist in Würzburg seit mittlerweile 2013 etabliert.

Es geht darum, den Behindertensport für Nichtbehinderte zu öffnen und dessen Faszination in die Welt hinauszutragen. Inklusiv wird gemeinsam Sport gemacht und so Barrieren überwunden. Eine wunderbare Idee und eine wunderbare Veranstaltung, die die ganze Vielfalt des Behindertensports gezeigt hat.

Neben den etablieren Sportarten wie z.B. Rollstuhl-Basketball oder Handiken wurde in diesem Jahr z.B. auch Blindenbaseball und Handicap-Klettern ins Programm aufgenommen.

 

Ich kann nicht genug bekommen von dieser tollen Veranstaltung und danke allen, die mit viel Engagement dafür sorgen, dass diese alle zwei Jahre wiederholt wird.

 

AG Aufklärung Organspende Greifswald

Foto: Ferry Niepel, AG Organspende Greifswald
Foto: Ferry Niepel, AG Organspende Greifswald

Die studentische AG "Aufklärung Organspende" ist eine bundesweit agierende AG verschiedener Universitäten. Überwiegend Medizinstudenten engagieren sich hier für eine neutrale Aufklärung zum Thema Organspende. Im letzten Jahr hatte ich bereits die Gruppe aus Berlin und aus München unterstützt, jetzt war ich in Greifswald.

Ich war überwältigt vom großen Interesse der Studenten. Danke für die Einladung, es hat mir viel Spaß gemacht mit euch.

 

 

Interview Münchner Kirchenradio/Antenne Bayern

Foto: B. Strauß-Richters, Münchner Kirchenradio
Foto: B. Strauß-Richters, Münchner Kirchenradio

Es waren vergnügliche Stunden im Münchner Radiostudio. Herausgekommen ist ein schönes Interview rund um meine Erkrankung, den Sport und Organspende in Deutschland.
Das Interview lief sowohl beim Münchner Kirchenradio in der Sendung "Hauptsache Mensch" als auch in Ausschnitten bei Antenne Bayern.

10 Jahre Lungen-Tx

Foto: privat
Foto: privat

"DAS GEHEIMNIS DER DANKBARKEIT IST DIE ERKENNTNIS, DASS DAS LEBEN EIN GESCHENK IST UND NICHT EIN RECHT!"

 

DANKE, lieber Organspender, für 10 Jahre mit deiner Lunge.

 

Auch wenn ich dich nicht kenne, so trage ich dich doch immer ganz tief in meinem Herzen. Ich werde nie aufhören, an dich zu denken und dir und deiner Familie dankbar zu sein!

Interview mit Frederic Schwilden von der "Welt"

Bild: Frederic Schwilden, Welt
Bild: Frederic Schwilden, Welt

Mit Frederic Schwilden, Journalist im Bereich Politik bei der "Welt", sprach ich letzte Woche über meine Meinung zum aktuellen Gesetzentwurf zur Widerspruchslösung, den Jens Spahn zur Diskussion gestellt hat.

Interviewt wurde neben mir auch unser Juniorteam-Mitglied Rebecca Jung (lebertransplantiert) und ein herztransplantierter Herr aus Risa.

 

Das Interview ist online leider nur für Abonnenten verfügbar, mit Klick auf den Button kommt man direkt dorthin.

 

 

Interview mit dem Sportärztebund NRW

"8 Fragen an Franziska Liebhardt" ist der Titel meines Interviews mit dem Sportärztebund NRW. Es geht um paralympischen Sport, mein Leben mit einer chronischen Erkrankung und meine Zusammenarbeit mit Steffi Nerius.

Wer nachlesen möchte, kann dies mit einem Klick auf den Button tun.

Der Weltrekord ist geknackt!

Die Leistungsentwicklung im paralympischen Sport ist gigantisch. Es macht Spaß, dies zu beobachten.

Auf diesem Wege richte ich meine Glückwünsche an die Neuseeländerin Lisa Adams, die meinen in Rio 2016 aufgestellten Kugelstoß-Weltrekord in der Startklasse F37 in beeindruckender Weise überboten hat. Mit 14.13 m bei den neuseeländischen Meisterschaften, die zunächst nicht als Weltrekord anerkannt werden konnten, setzte sie bereits vor wenigen Wochen ein Zeichen. Dass diese Weite keine Eintagsfliege ist, zeigte sie beim internationalen Leichtathletikmeeting in Auckland. Dort bestätigte sie ihre Leistung mit Stößen auf 14.47 und 14.52 m.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser beeindruckenden Leistung!

 

Berlin-Brandenburger Tag der Physiotherapie 2019

Analog zu unseren Workshopinhalten bei "Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen" haben Prof. Moskopp und ich beim Berlin-Brandenburger Tag der Physiotherapie 2019 eine etwas abgespeckte Version unserer Informationen zu den Themen Hirntod und Organspende präsentiert und damit sogar Standing ovations geernet. Das gab es auch noch nie.

Vor Physiotherapie-Kollegen zu sprechen war ohnehin eine besondere Freude, mit soviel Emotion und positiver Rückmeldung bedacht zu werden, hat dem Ganzen aber noch die Krone aufgesetzt.

Vielen lieben Dank für diesen ganz besonderen Empfang und die Offenheit für unser mitunter ja etwas schwergängiges Thema!

 

Interview mit "Gesundheit erlangen"

Quelle: Magazin "Gesundheit erlangen", Franziska Männel
Quelle: Magazin "Gesundheit erlangen", Franziska Männel

Zehn Stimmen für das Leben

Im Rahmen unserer KiO/VSO-Veranstaltung in Frankfurt konnten wir nicht nur Geld, sondern auch viele Stimmen für das Leben sammeln. Im Video können Sie diese anhören und -sehen. Viel Spaß dabei!

 

Klicken Sie hier, um zum Video (bei Facebook) weitergeleitet zu werden

 

KiO-Junior-Team in Leipzig

Foto: F. Liebhardt für KiO
Foto: F. Liebhardt für KiO

Im Herbst letzten Jahres haben wir mit einem ersten Treffen in Frankfurt den Anstoß gegeben, jetzt hat sich das KiO-Juniorteam erstmals selbständig in Leipzig zu ihrem ersten offiziellen Meeting getroffen.

Themen waren die weitere Konkretisierung der bereits beim ersten Treffen angedachten Themen und geplanten Projekte. Als erstes Thema wurde die Namensfindung aufgegriffen. Im zweiten Schritt ging es vorallem um die Gestaltung einer eigenen Homepage speziell für jugendliche und jung erwachsene Transplantierte und deren spezielle Bedürfnisse und Fragen.

KiO begleitete das Treffen lediglich am Rande, um organisatorische und finanzielle Unterstützung zu leisten. Es war ein schönes Wochenende in Leipzig, bei dem die jungen Transplantierten einmal mehr bewiesen haben, dass sie ein schlagkräftiges Team mit vielen tollen Ideen sind, auf das KiO schon jetzt stolz ist!

 

Foto: F. Liebhardt für KiO
Foto: F. Liebhardt für KiO

"Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen" in Berlin

mit Prof. Dag Moskopp, Foto: S. Fountis-Schlichting, Vivantes Berlin
mit Prof. Dag Moskopp, Foto: S. Fountis-Schlichting, Vivantes Berlin

Die Rückmeldungen zu unseren verschiedenen Workshops im Jahr 2018 waren überwältigend positiv und die Nachfragen nach weiteren Workshops so hoch, dass wir uns entschlossen haben, auch 2019 weiterzumachen.

Am 14.1. haben Prof. Moskopp, Chefarzt am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain und ich unsere Workshopreihe "Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen" in Berlin fortgesetzt. In verschiedenen Vivantes-Häusern sprachen wir mit Klinikpersonal, insbesondere mit den Medizinern, Pflegepersonal und therapeutischem Personal der Intensivstationen sowie der Neurologie und der Änästhesie über das Thema "Hirntod und Organspende".

 

Denn wir sind der Überzeugung, dass es immer wieder der persönlich überprüfbaren Unterfütterung von Theorien und formalen Regeln bedarf, um auf einer Intensivstation, wo die Beteiligten häufig an die Grenzen von Belastbarkeit, Sprache und Denken stoßen, persönliches Engagement für die Umsetzung einer Organspende fördern zu können.

Nur mit Klinikpersonal, welches aus persönlicher Überzeugung für die Umsetzung von Organspenden in der eigenen Klinik eintritt, werden sich die Organspendezahlen verbessern.

 

Danke an Prof. Moskopp für die immer angenehme Zusammenarbeit!

Jahresendspurt

Foto: Treudis Nass für KiO
Foto: Treudis Nass für KiO

Ich wünsche all meinen treuen Bloglesern einen guten Start in ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2019.

 

2019 wird für das Thema Organspende ein wichtiges, wahrscheinlich sogar wegweisendes Jahr und ich hoffe sehr, dass wir in einem Jahr ein positives Fazit dazu ziehen können. Mit den "Sportlern für Organspende" werden wir unsere Aktivitäten diesbezüglich fortführen und ausbauen und damit auch weiterhin unseren Beitrag leisten, auch wenn wir das "große Steuer" nicht selbst in der Hand haben. Es bleibt also spannend.

 

Ich danke allen, die mich in diesem Jahr unterstützt haben, sei es bei meinen beruflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten oder vorallem auch im privaten Bereich. Ohne euch ginge es nicht!

Lasst uns die Herausforderungen des neuen Jahres 2019 gemeinsam angehen!

 

 

 

 

 

"Hits und Helden" bei Radio Charivari

Foto: Charivari, mit Monique Marten
Foto: Charivari, mit Monique Marten

Bereits am vergangenen Sonntag war ich als Gast beim Würzburger Radiosender Charivari in der Sendung "Hits und Helden" eingeladen, um über die aktuelle politische Lage im Bereich Organspende, meine Geschichte und meine sportlichen Erfolge zu sprechen. In dieser Woche habe ich zu dieser Sendung soviele positive Rückmeldungen aus dem Würzburger Sport, der Politik und der Bevölkerung bekommen wie selten bei öffentlichen Auftritten. Danke dafür und danke auch an Monique Marten von Radio Charivari, die mich in meinem Ansinnen, für Organspende zu werben, nicht zum ersten Mal unterstützt hat.

 

AG Aufklärung Organspende München

Foto: AG Aufklärung Organspende München
Foto: AG Aufklärung Organspende München

 Nachdem ich bereits im Sommer diesen Jahres erste Einblicke in die Arbeit der "AG Aufklärung Organspende - eine Initiative von Studierenden" bekommen hatte und vom Engagement der jungen Leute aus den Studienfächern Medizin, Biologie, Lehramt und Jura begeistert war, war ich natürlich gerne bereit, nach meinem Auftritt in Berlin beim Bundestreffen der bundesweit organisierten Initiative auch für die Münchner Gruppe der Initiative eine Abendveranstaltung zum Thema Organspende mitzugestalten.

Obwohl unter der Woche Abends war der große Hörsaal an der Uni München gut gefüllt mit vielseitig interessierten Studierenden verschiedener Fächer, die schon gut zum Thema Organspende und -transplantation informiert waren, die aber auch aufgeschlossen zu verschiedenen Themen diskutierten und Fragen stellten zu Themen, zu denen noch Aufklärungsbedarf bestand. Die Einführung einer Widerspruchslösung und deren positive wie auch negative Aspekte wurden diskutiert und mögliche Alternativen besprochen.  Die rechtliche Situation aktuell und die Aussicht auf eine Gesetzesänderung im Bereich Organspende erklärte Dr. Thomas Breidenbach, ärztlicher Leiter der DSO-Region Bayern. Organspende aus Sicht von Spender-Angehörigen stellte wie immer beeindruckend und mitreissend Heiner Röschert dar, der am heiligen Abend vor wenigen Jahren seine beiden Kinder durch einen tragischen Verkehrsunfall verlor und zur Organspende freigab.

Es war ein schöner und fruchtbarer Abend sowohl für die Protagonisten als auch für die Teilnehmer der Veranstaltung. Ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit der AG Aufklärung Organspende München (und auch bundesweit) in der Zukunft.

 

 

 

 

Atreo

Man sieht die Sonne langsam sinken und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

 

Lieber Atreo,

mein kleiner Freund und großer Kämpfer. Auf dem Rücken des Drachens bist du heute losgezogen. Ich wünsche dir eine gute Reise, meine Tränen wünschen dir Glück!

Ich werde dich nie vergessen!

 

"Große und kleine Helden" beim Benefizabend zugunsten der Kinderhilfe Organtransplantation

Foto: Treudis Nass für KiO, v.l.n.r.: Ulrike Nasse Meyfarth, Jan Hofer, Franziska Liebhardt, Cornelia Hanisch sind PRO Widerspruchslösung
Foto: Treudis Nass für KiO, v.l.n.r.: Ulrike Nasse Meyfarth, Jan Hofer, Franziska Liebhardt, Cornelia Hanisch sind PRO Widerspruchslösung

Der Helmut-Werner-Preis von KiO wird seit 2005 jedes Jahr vergeben und ist nach dem Mercedes-Vorstand benannt, der 2004 an den Folgen eines Leberversagens starb, aber die KiO-Gründung ermöglichte. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet die Familie Werner. Über die Preisvergabe entscheidet das KiO-Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören. Die Verleihung des Preises war in diesem Jahr Teil einer von Jan Hofer moderierten Benefiz-Veranstaltung der Hilfsvereine „Sportler für Organspende“ und „Kinderhilfe Organtransplantation“ unter dem Leitgedanken „Große und kleine Helden“.

Dem KiO-Kuratorium zur Wahl vorgeschlagen wurde Prof. Dr. Silvio Nadalin von der Eltern-Initiative Verein leberkrankes Kind e.V. Seit dem Jahr 2008 hat Nadalin in Tübingen mehr als 100 Lebertransplantationen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Die Ergebnisse sind exzellent, die Funktion der transplantierten Organe und die Überlebensrate liegen weit über dem Schnitt. Gelobt werden seine höchsten Qualitätsanforderungen sowie Nadalins Einsatz für das Splitten einer zu transplantierenden Leber, um zwei Kindern das Leben zu retten. Er strahle großes Vertrauen aus und verstehe es, seine Sprache so zu wählen, dass auch Laien medizinische Hintergründe verstehen und nachvollziehen könnten, heißt es in dem von sechs Elternpaaren transplantierter Kinder unterzeichneten Vorschlag.

 

Hier gehts zum Video über unseren sympathischen Preisträger

 

Foto: Treudis Nass für KiO, Prof. Sivio Nadalin (kniend, vorne) mit vom ihm transplantierten Kindern und deren Familien
Foto: Treudis Nass für KiO, Prof. Sivio Nadalin (kniend, vorne) mit vom ihm transplantierten Kindern und deren Familien

Aktionswoche zum Sport von Menschen mit Behinderung an der dt. Sporthochschule Köln

Von 15.-19.10.18 findet an der Sporthochschule Köln die Aktionswoche zum Sport von Menschen mit Behinderungen statt.

In enger Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband e.V. und dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. finden während der Aktionswoche in vielen Studienangeboten Veranstaltungen zum Thema des Behindertensports statt. Diese Aktivitäten beinhalten sowohl Praxiskurse als auch Theorieveranstaltungen. Im Mittelpunkt stehen Sportlerinnen und Sportler mit einer Behinderung, die für diese Lehrveranstaltungen als Partner gewonnen wurden.

Ich war im Rahmen der zentralen Veranstaltung im großen Hörsaal am 17.10. als Gast eingeladen, um mit Prof. Thomas Abel (Professor für paralympischen Sport) über die Themen Behindertensport und Organspende bzw. -transplantation zu sprechen. Beides Themen, zu denen ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

Danke an Prof. Thomas Abel für die freundliche Einladung!

 

Arbeitskreis Organspende am UK Erlangen

Gestern war ich beim Arbeitskreis Organspende am Transplantationszentrum der Uniklinik Erlangen zu Gast. Hier bin ich seit einiger Zeit auch Mitglied im Beirat des Transplantationszentrums und freue mich, damit auch meine Ideen zur Verbesserung der Organspendesituation allgemein und speziell am Klinikum Erlangen einbringen zu können.

Beim diesmaligen Arbeitskreis war ich eingeladen, um anhand meiner eigenen Vita die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der Organspende nochmals zu unterstreichen. Ein schöner Termin, weil der Arbeitskreis nicht alleine aus Ärzten der Inneren Medizin und Neurologie besteht sondern auch Seelsorge, Psychologie, Pflege, Tx-Koordination und Ethik vertreten waren. Eine wunderbare Basis, um auf allen Ebenen über das Thema zu diskutieren.

Danke an Frau Dr. Heller für die freundliche Einladung!

 

offener Brief an die Abgeordneten des Bundestages

Rehacare 2018 in Düsseldorf

Foto: privat
Foto: privat

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) organisiert traditionell seit vielen Jahren die Messehalle 7a auf der Messe Rehacare in Düsseldorf. In dieser Halle wird Behindertensport in all seinen Facetten präsentiert und Mitmach- und Ausprobierangebote an Menschen mit und ohne Behinderung gemacht. Ich hatte in diesem Jahr die Ehre, gemeinsam mit meinem Kollegen Sebastian Hempfling die Showbühne im Sportcenter über die 4 Messetage moderieren zu dürfen.

 

 

Kuratoriumssitzung bei KiO

Foto: Oliver Kauer-Berk, KiO    www.kiohilfe.de
Foto: Oliver Kauer-Berk, KiO www.kiohilfe.de

Es war ein fruchtbares Treffen am Donnerstag in der Commerzbank-Arena. Die Stadt Frankfurt stellte ihre Loge zur Verfügung, damit Mitglieder des KiO-Kuratoriums mit den KiO-Vorständen gemeinsam über die Arbeit von KiO beraten konnten.

Die führenden Transplantationsmedizinier Prof. Burdelski (Kiel), Prof. Netz (München-Großhadern), Prof. Tönshoff (Heidelberg) und Prof. Bechstein (Frankfurt/Main) berieten stellvertretend auch für alle weiteren Mitglieder des KiO-Kuratoriums beispielsweise, wie die von Bundegesundheitsminister Spahn hervorgebrachten Vorschläge zur Verbesserung der Organspende, insbesondere die Widerspruchslösung, sinnvoll von KiO und den Sportler für Organspende unterstützt werden können. Es ging jedoch auch um die tägliche Arbeit bei KiO, was verbessert oder ergänzt werden könnte. Insgesamt ein interessantes und hilfreiches Treffen, was dazu beitragen wird, die Arbeit von KiO stetig weiterzuentwickeln.

Das KiO Juniorteam hat sich gegründet!

Foto: KiO, www.kiohilfe.de
Foto: KiO, www.kiohilfe.de

Die Partizipation junger Menschen fördern, junges Engagment für KiO nutzen, junge Menschen für eine Mitarbeit gewinnen, eigenverantwortliches ehrenamtliches Engagement  fördern – das alles steckt hinter dem neu gegründeten „KiO-Juniorteam“.

 

Die Idee ist nicht neu, stammt aus den Strukturen der deutschen Sportverbände und wird zum Beispiel von der Deutschen Sportjugend gefördert. Für KiO starteten die lungen- und nierentransplantierte Paralympicssiegerin Franziska Liebhardt und Oliver Kauer-Berk am vergangenen Freitagnachmittag in Frankfurt am Main ein spannendes Experiment mit vielen Erwartungen, aber zunächst offenem Ausgang.

Acht junge, transplantierte Erwachsene im Alter zwischen 18 und 23 Jahren reisten aus ganz Deutschland an und waren neugierig auf das, was sie erwarten würde. Im Haus der Jugend im Herzen Frankfurts wurden zuerst Erwartungen geklärt und die Arbeit von KiO vorgestellt, bevor man gemeinsam in das abwechslungsreiche Programm startete. Unter dem Motto „Medien“ gab es eine Mischung aus Theorie, praktischen Übungen und gemeinsamen Aktionen.

Bei einem Besuch des KiO-Partners gkk Dialog group erhielten die jungen Transplantierten spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche einer Marketingagentur und konnten Fragen an einen Werbetexter, an die Social-Media-Gestalter und Mitarbeiter der Telefonhotline stellen. Dabei lernten sie auch KiO-Geschäftsführerin Eva Vogler kennen. Am Samstagmorgen referierte Sarah Schmitt von der Deutschen Sportjugend zur grundsätzlichen Idee eines Juniorteams und stellte anschauliche Beispiele aus dem Bereich des Sports vor. Mit viel Praxisbezug gestaltete Pascal Wagner von GoTV Media Productions seinen Workshop zum Thema Videos aufnehmen und schneiden. Die bereits bestehenden Erfahrungen der jungen Leute mit diesem Thema konnten gut erweitert werden und natürlich war der Spaßfaktor bei diesem Workshop besonders hoch. Auch wichtige Fakten zum Thema Film- und Musikrechte sowie Fallstricke bei Veröffentlichungen im Netz wurden in diesem Zusammenhang besprochen.

Der Samstag wurde abgerundet mit einem Besuch in der Commerzbank-Arena, zu dem Eintracht Frankfurt eingeladen hatte. Dabei traf die von unserer ehrenamtlichen Helferin Petra Wahnsiedler begleitete Gruppe auch den KiO-Vorsitzenden Reinhard Gödel zu einem Talk. Nach einem interessanten Besuch im Eintracht-Museum mit kurzer Führung war es vor allem die ganz besondere Stimmung im Fanblock der Eintracht, die beeindruckte. Die jungen Transplantierten nutzten nach dem Stadionbesuch die gute Stimmung für einen gemeinsamen Abend in Sachsenhausen, um erste Ideen zu besprechen und Pläne zu schmieden.

Unter der Überschrift "Gute Texte schreiben" starteten die jungen Transplantierten am Sonntag früh in den Abschlusstag. Oliver Kauer-Berk von KiO gab hilfreiche und anschauliche Tipps zur Gestaltung von Texten. Franziska Liebhardt ergänzte das Sonntags-Programm mit der Darstellung von Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements am eigenen Beispiel und läutete damit eine rege Abschlussrunde ein, in der alle gemeinsam die entstandenen Ideen besprachen und Pläne für die zukünftige Arbeit machen konnten. Die jungen Engagierten besprachen auch bereits Ort und Termin eines nächsten Treffens des KiO-Juniorteams und bestimmten Sprecherin und Vertreterin.

Unser Fazit: Eine schlagkräftige Truppe junger transplantierter Menschen hat sich zusammengefunden. Wir denken, KiO darf sich Hoffnungen auf viele neue, junge Ideen machen.

KiO-Jugendfreizeit

Foto: KiO, www.kiohilfe.de
Foto: KiO, www.kiohilfe.de

Sechs junge transplantierte Menschen haben mit KiO eine ereignisreiche Woche verbracht. Bei den „KiO-Erlebnistagen“ in der Fränkischen Schweiz wurden sie betreut von Brückenschwester Meike Franke, Ärztin Andrea Schulz, unserem transplantierten Sportler-für-Organspende-Vorstandsmitglied Franziska Liebhardt sowie den Erlebnispädagogen Susanne und Hannes. Franziska, lungen- und nierentransplantierte Paralympicssiegerin von 2016, konnte als junge transplantierte Frau viele Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit geben. Hier berichtet sie über die Woche mit sportlichen Aktivitäten, viel Spaß und auch ernsten Themen:

Die anfängliche Zurückhaltung der Jugendlichen im Berg- und Skierlebniscenter Hirschbach legte sich recht bald. Nach einer ersten Begrüßungsrunde schmolz das Eis schnell. Bei den gemeinsamen Spielen des Programms gab es immer viel zu lachen. Die Jugendlichen waren hochmotiviert, die gestellten Gruppenaufgaben den vorgegebenen Regeln entsprechend zu lösen: Eine Folie mehrfach zu falten, wenn man mit sechs Personen darauf steht. Einen „Mohawk Walk“ auf der Slackline in der Gruppe zu bewältigen, ohne dass einer den Boden berührt. Eine „blinde“ Gruppe von A nach B nach C zu bringen. Die Aufgaben waren vielfältig, die Jugendlichen halfen sich gegenseitig, Berührungsängste gab es nicht. Wir aus dem Betreuungsteam konnten während der gesamten Zeit entspannt zusehen, wie rücksichtsvoll, freundlich und hilfsbereit die Jugendlichen miteinander umgingen. Bedenkt man, dass die Altersspanne zwischen 14 und 28 Jahren lag, war das eine positive Überraschung.
Das Programm war vielfältig: Gruppenspiele in der Natur, Klettern am Naturfelsen, eine Kanutour auf der Pegnitz, Abseilen am Fels, Begehen eines Klettersteigs. Wem beim Anblick der Felswand Bedenken kamen, der wurde von den anderen ermutigt. Und die Kanutour bot auch Gelegenheit für eine Abkühlung im 16 Grad kalten Wasser der Pegnitz. Während die einen ihre Füße im Wasser baumeln ließen, schwammen andere richtig im gefühlt eisigen Wasser.

Medizinische Kontrollgänge wurden nicht gebraucht. Eine kurze Erinnerung an die Einnahme der Medikamente genügte. Die Jugendlichen waren sehr zuverlässig und kontrollierten auch eigenständig und gegenseitig die rechtzeitige Einnahme ihrer Tabletten. Ein gutes Signal auch an die Eltern, die manchmal erinnert werden müssen, dass ihre Kinder langsam erwachsen werden und immer mehr Selbstverantwortung übernehmen können und sollten.

Wichtige Themen der Transplantation wurden natürlich auch besprochen. Ärztin Andrea ging mit allen den Arztbrief durch, erklärte Diagnosen und wichtige Befunde, erläuterte Laborwerte und was sie bedeuten und zeigte auf, was Anlass zur Sorge sein sollte und wann man entspannt sein kann. KiO ist überzeugt: Nur wer über medizinische Befunde Bescheid weiß, kann über eigene medizinische Belange mitreden. Ein wichtiger Schritt beim Übergang ins Erwachsenenleben und ein wichtiger Schritt zu einer guten Compliance.

Beim Legen von Lebenslinien konnte sich jeder Jugendliche nochmal mit dem eigenen Werdegang auseinandersetzen und sich über den eigenen Weg – woher komme ich, wohin möchte ich gehen – klar werden. Ziele vor Augen haben und diese auch zu verfolgen, wenn es mal Rückschläge gibt, diese Fähigkeit möchte KiO den Jugendlichen gerne mit auf den Weg geben.

Jugendlich und organtransplantiert – da kommt auch sonst so manche Frage auf: „Ist es möglich, trotz immunsuppressiver Medikamente mal als Landwirt zu arbeiten?“ Oder: „Sterbe ich gleich, wenn ich meine Medikamente einmal vergesse?“ Oder: „Wie ist das mit Beziehungen und Sexualität?“ Und: „Was kann ich mit dem Schwerbehindertenstatus eigentlich Sinnvolles anfangen?“

Die gute Balance aus sportlichen Aktivitäten, Spaß und der Beschäftigung mit ernsten Themen wie Transplantation oder dem eigenverantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit hat mich abermals vom Konzept der KiO-Erlebnistage überzeugt. Dazu passt ein Feedback aus der Gruppe: „Als wir hier ankamen, hatten wir nur eines gemeinsam: unsere Transplantationen. Am Ende der Woche sind wir Freunde geworden.“

DANKE!

Ein großes Dankeschön im Namen aller KiO-Familien, die wir mit dieser tollen Spende unterstützen können!

Danke an die Veranstalter des Benefizlaufes, Rainer und Isabella Griebl vom Fitness- und Wellness-Club des SV Würzburg 05. Danke an alle laufenden und schwimmenden Teilnehmer, danke an alle Sponsoren, die die Veranstaltung unterstützt haben!

 

Und sie laufen...und laufen...und laufen

Eines von vielen tollen Teams: Radio Charivari aus Würzburg, Foto: F. Liebhardt (KiO)
Eines von vielen tollen Teams: Radio Charivari aus Würzburg, Foto: F. Liebhardt (KiO)

Es ist anstrengend...und macht trotzdem so unfassbar viel Spaß!

Wir haben so viele tolle Laufteams, die jüngsten Sportler sind 12, der älteste Sportler 92 Jahre alt. Olympiateilnehmer, Schulklassen, große und kleine Firmen, Würzburger Kliniken, Arztpraxen...sie alle "machen Kilometer" für die Kinderhilfe Organtransplantation. Knapp 4700 km, 109 Marathons, in 10 Tagen!! Danke Danke Danke!

 

Es rührt mich, mit wieviel Herzblut die Veranstaltung von Rainer und Isabella Griebl (Fitness & Wellness-Club SVW05) durchgeführt wird und wie perfekt sie im Vorfeld organisiert wurde. Es rührt mich, wieviele Menschen sich "uns" als KiO verbunden fühlen, für uns aufs Laufband oder ins Becken mit der Gegenstromanlage steigen, wieviele Menschen mir im Vorbeigehen spontan Münzen oder Geldscheine zustecken, wieviele Firmen Geld geben für unsere Sache, wieviele regionale und auch überregionale Medien von dieser Veranstaltung berichten.

Bis einschließlich Sonntag wird noch gelaufen. Wer neugierig ist, auf dem Landesgartenschaugelände im Bereich des Hublandplatzes findet ihr uns.

Benefizlauf quer durch Europa auf der Landesgartenschau Würzburg

Heute ist der Startschuss gefallen. Nach einem Jahr akribischer Vorbereitung durch die Veranstalter Rainer und Isabella Griebl vom SV Würzburg 05 wurde heute der Benefizlauf quer durch Europa auf der Landesgartenschau gestartet.

In 10 Tagen soll hier eine Strecke von Oslo über Würzburg nach Rom, ingesamt knapp 4.700 km, sozusagen "virtuell" auf Laufbändern gelaufen werden. Läufer sind Würzburger Schüler verschiedener Schulen, Würzburger Firmen, Krankenhäuser, Medienvertreter und prominente Sportler. Besonderheit ist außerdem, dass auch die Klasse-Schwimmer des SV05 Kilometer absolvieren - in einem Becken mit Gegenstromanlage. In zwei Tagen schwimmen die Profis gut 50 km in einer durschnittlichen Geschwindigkeit von 5,2 km/h. Das wäre Weltrekord.

Während die Läufer heute gestartet sind und bis einschl. 22.7. täglich von 9.00 Uhr - 18 Uhr laufen, springen die Schwimmer morgen und übermorgen ins Becken.

Eine großartige Aktion, die interessanten Sport und die gute Sache miteinander verbinden.

 

Die Einnahmen des Laufes kommen zu 100% der Kinderhilfe Organtransplantation zugute. Danke allen, die mit ihrer Teilnahme KiO unterstützen!

Bundestreffen AG Organspende der Studierenden

Quelle: AG Organspende, www.aufklaerungorganspende.de
Quelle: AG Organspende, www.aufklaerungorganspende.de

„Aufklärung Organspende“ ist eine Initiative von Studierenden der Medizin und verwandter Fächer. Die AG Organspende ist an unterschiedlichen Universitätsstandorten in Deutschland durch Studenten vertreten, deren Ziel es ist,

eine neutrale, unabhängige Aufklärung über das Thema Organspende zu machen, um die wohlinformierte Auseinandersetzung möglichst jeden Bürgers mit dem Thema Organspende und das Festhalten der Entscheidung auf einem Organspendeausweis zu erreichen.

 

Einmal jährlich treffen sich alle Lokalgruppen zu ihrem Bundestreffen. Neben Workshops zum Thema Hirntod und Organspende, Sonographie-Kursen, Ethikdiskussionen und Bedside-Teachings auf der Intensivstation und verschiedenen Transplantationsstationen wurden auch Vorträge verschiedener Redner organisiert.

 

Eine unterstützenswerte Studenteninitiative, für die ich selbstverständlich gerne zum Thema "Organspende aus Patientensicht" gesprochen habe.

 

 

Inklusion konkret in Frechen

Zentraler Gedanke und Anspruch des Konzepts "Inklusion konkret" ist es, ein innovatives Programm zur Weiterentwicklung inklusiver Strukturen in der Gesellschaft im Sinne der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umzusetzen. Dies soll insbesondere durch die Befähigung von Menschen mit Behinderung zu mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sowie die Informationsvermittlung und Schulung von Fachleuten in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung erfolgen. Die Artikel 8 (Bewusstseinsbildung) und 24 (Bildung) der UN-BRK bieten hierfür den rechtlichen Rahmen.

 

Inklusion konkret nimmt Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie Fortbildungen für Fachleute, Interessensvertreter/innen, Multiplikatoren/innen und Experten/innen aus der praktischen Arbeit der vielfältigen Handlungsfelder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung in den Blick.

 

Am 3.5. fand die Fachtagung zum Thema "Bewegung vor Ort" in Frechen statt. Themenschwerpunkte waren dabei Mobilität, Strukturentwicklung vor Ort und Alter und Quartier.

Der Fachtag bot Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten zu den verschiedenen Themen. Herausforderungen und Konsequenzen für Sport- und Bewegungsangebote wurden beschrieben, Schwerpunkte identifiziert, Sachstände dargestellt, Ziele und Maßnahmen gemeinsam diskutiert, praxisbezogene Beispiele vorgestellt und kritische Erfolgsfaktoren gemeinsam identifiziert.

 

Ich fungierte dabei als Podiumsgast im Rahmen einer interaktiven Talkrunde mit dem Plenum, u.a. gemeinsam mit Staatssekretärin Frau Andrea Milz. Spannende Diskussionen und ein guter Austausch untereinander machten die Veranstaltung zu einem Erfolg.

 

Danke an Volker Anneken und die Gold-Krämer-Stiftung für die Einladung.

KiO-Familienfreizeit in Teistungen

Foto: F. Liebhardt, VSO/KiO
Foto: F. Liebhardt, VSO/KiO

Vergangene Woche durfte ich mal wieder eine KiO-Freizeit begleiten. Als VSO-Vorstandsmitglied konnte ich mir so ein besonders gutes Bild davon machen, was die von uns begleiteten Familien wirklich bewegt. Damit KiO in Zukunft noch gezielter helfen kann.

 

Beim letzten Mal waren ausschließlich transplantierte Jugendliche Teilnehmer, diesmal waren auch deren Eltern und Geschwister mit eingeladen. Es ging ins thüringische Teistungen.

 

Erholung schenken, Austausch zwischen betroffenen Familien ermöglichen, durch Sport und erlebnispädagogische Angebote wieder Vertrauen in den Familienverbund und den eigenen Körper fassen, Spaß haben und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen, das sind die Ziele der KiO-Freizeiten.

 

Gesprächsangebote für die Elternpaare, während die Kinder gemeinsam beim Sport- und Spielangebot die gemeinsame Freizeit genießen, aber auch gemeinsame Aktionen der Familien machten das Programm rund.

 

 

Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Familien mit den großartigen Kindern und Jugendlichen. Es hat wieder so viel Spaß gemacht!

 

Foto: G. Erhard, VSO/KiO
Foto: G. Erhard, VSO/KiO

9 Jahre!

Liebe/r Organspender/in,

heute lebe ich schon 9 Jahre mit deiner Spenderlunge. 9 Jahre, die prall gefüllt waren mit Leben, in denen ich so viele wunderbare Momente erleben durfte, in denen ich aufregende Erlebnisse hatte, in denen ich wunderbare Menschen kennenlernen durfte, ausgiebig feiern konnte, schöne Reisen machen konnte und mich befreien konnte von belastenden Dingen in meinem Leben. 9 geschenkte Jahre, für die ich superdankbar bin.

 

Jeden Tag denke ich an dich und auch wenn ich dich nicht kenne, so trage ich dich doch immer in meinem Herzen. Danke, dass du mir diese wunderbare Zeit ermöglicht hast!

 

 

 

"Spenden ist sportlich - wie wir gemeinsam gewinnen". Workshops Hirntod und Organspende für Vivantes-Mitarbeiter in Berlin

Seit 65 Jahren profitieren wir von den Errungenschaften der Intensivmedizin. In einigen Fällen erholen sich Langzeitbeatmete aber nicht und es wird der Hirntod festgestellt. Dann ist zu entscheiden, ob alle Apparate abgestellt werden – oder, ob sich aus der Absurdität des Todes doch noch eine Art höherer Sinn schöpfen lässt und eine Organspende realisiert wird.

 

Intensivmedizin bietet in diesem Rahmen ein Umfeld, in dem alle Beteiligten an die Grenzen von Belastbarkeit, Sprache und Denken stoßen. Auch wenn es gute Regelungen gibt, so bedarf es doch immer wieder der persönliche überprüfbaren Unterfütterung von Theorien und formalen Regeln.

 

 

Prof Moskopp, Chefarzt der Neurochirurgie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain und ich haben uns bei Vivantes dieser Aufgabe gestellt. An drei verschiedenen Klinikstandorten in Berlin, in vier Workshops an zwei Tagen, haben wir Mitarbeiter der Intensivstationen, OP-Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten zum Thema Hirntod und Organspende geschult.

 

Denn, nur Klinikmitarbeiter, die mit Idealismus und der Überzeugung, dass Organspende etwas hilfreiches, sinnvolles und gutes ist, dem Prozess der Hirntodbestimmung und möglicher daraus resultierender Organspende positiv gegenüber stehen, werden sich in Zukunft auch dafür einsetzen, dass Organspenden an Kliniken realisiert werden können, obwohl diese in der aktuellen politischen Situation nicht ausreichend finanziell unterfüttert sind.

 

Der rbb war bei einer der Veranstaltungen dabei.

Zum Fernsehbericht in rbb aktuell gehts hier (Beitrag ab 06:24)

Zum Radiobericht in rbb Inforadio gehts hier

 

"Hirntod und Organspende" bei der akademischen Woche in Meißen

mit Prof. Moskopp in Meißen, Foto: privat
mit Prof. Moskopp in Meißen, Foto: privat

Das sächsische Landesgymnasium für Hochbegabte in Meißen organisiert eine sogenannte akademische Woche für ihre Schüler, in der verschiedene wissenschaftliche und auch nicht-wissenschaftliche Themen von verschiedenen Rednern besprochen und diskutiert werden.

Gemeinsam mit Prof. Moskopp, Chef der Neurochirurgie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain, mit dem ich in der Vergangenheit schon mehrere Projekte realisieren konnte, war ich zum Thema "Hirntod und Organspende" eingeladen.

Während Prof. Moskopp sich dem Thema Hirntod aus wissenschaftlicher Sicht und mit anschaulichen Experimenten für die Schüler näherte, konnte ich über das Thema Organspende aus meiner ganz persönlichen Sicht berichten. Die tolle Atmosphäre und das große Interesse der Schüler machten die Veranstaltung für mich zu etwas ganz Besonderem. Vielen Dank an das Gymnasium St. Afra für die Einladung.

 

 

"Behindertensportverein des Jahres 2017"

Foto: Ralf Kuckuck, BRSNW
Foto: Ralf Kuckuck, BRSNW

Es war eine ganz neue Herausforderung und eine besondere Ehre, die Veranstaltung "Behindertensportverein des Jahres 2017" - organisiert vom Behinderten- und Rehabiliationssportverband NRW (BRSNW) - moderieren zu dürfen. Innovative Ideen,  behinderte Sportler, Flüchtlinge oder Senioren in Sportvereine zu integrieren, wurden ausgezeichnet und ich war begeistert über die Vielfalt und die pfiffigen Ideen der unterschiedlichen Vereine und Sportangebote. Sport ist ein Inklusions- und Integrationsmotor. Als Mitglied der Jury durfte ich vor einiger Zeit bereits mit abstimmen darüber, welche der Angebote als Sieger hervorgehen, die Entscheidung fiel dabei wirklich nicht leicht. Jede der eingereichten Bewerbungen hätte eine Auszeichnung verdient gehabt, entsprechend ausführlich wurde diskutiert.

 

Die Ehrungsveranstaltung gemeinsam mit meinem lieben Kollegen Sebastian Hempfling nun auch noch modierieren zu dürfen, war mir eine besondere Freude. Das LVR-Industriemuseum in Oberhausen bot ein besonderes Ambiente für die Übergabe der Preise und die Stimmung war entsprechend gut.

Ich gratuliere allen Finalisten und besonders den Preisträgern zu dieser besonderen Auszeichnung und hoffe, dass diese als Ansporn gesehen wird, um die tolle Arbeit in gewohnter Weise fortzuführen.

 

Presseartikel zur Veranstaltung gibts

hier (Lokalkompass)

 

hier (nochmal Lokalkompass.de)

oder

 

beim BRSNW

 

Regionalgruppentreffen des BDO in Würzburg

v.l.n.r. Prof. Aleksic, Leiter des Herztransplantationsprogrammes an der Uniklinik Würzburg, F. Liebhardt, D. Eirich, Leiterin der BDO Regionalgruppe, Foto: privat
v.l.n.r. Prof. Aleksic, Leiter des Herztransplantationsprogrammes an der Uniklinik Würzburg, F. Liebhardt, D. Eirich, Leiterin der BDO Regionalgruppe, Foto: privat

Die Regionalgruppe Würzburg des BDO (Bund d. Organtransplantierten) war eine der ersten Organisationen, die mich nach meinen Erfolgen in Rio um einen Besuch bat. Aufgrund der hohen Termindichte dauerte es über ein Jahr, bis wir einen gemeinsamen Termin fanden. Umso schöner, dass es mit meiner Teilnahme an der gemütlichen Weihnachtsfeier der Regionalgruppe jetzt endlich mit einem Besuch geklappt hat. In der Gruppe sind überwiegend herztransplantierte aber auch lungen-, leber- und nierentransplantierte Patienten organisiert.

Ich erzählte ein wenig aus meinem Leben, berichtete von den tollen Erlebnissen in Rio und zeigte Fotos, blieb anschließend noch, um gemütlich Kaffee zu trinken, Erfahrungen auszutauschen und Mut zu machen.

Es war ein schöner Nachmittag. Vielen Dank an Regionalgruppenleiterin Dorothea Eirich für die freundliche Einladung.

 

Im Pressespiegel findet ihr den Mainpost-Artikel zur Veranstaltung.

 

Mitgliederversammlung der "Sportler für Organspende (VSO)" in München

Am 2.12. fand in München die jährliche Mitgliederversammlung des KiO-Schwestervereins "Sportler für Organspende (VSO)" statt. Namhafte Vereinsmitglieder aus Sport, Transplantationsmedizin und Presse zeigten mit ihrer Anwesenheit ihre Wertschätzung für unseren Verein. Unser langjähriger Benefizpartner Victors Residenzhotels empfing uns in seinem Haus München-Unterschleissheim und überbrachte bei der Gelegenheit auch gleich einen großzügigen Spendenscheck. Die tolle Summe kommt durch den Verkauf von extra produzierten KiO-Teddys in den Victors Residenzhotels sowie Einnahmen aus dem KiO- Business-Cup, einem Beachvolleyballturnier des SV Lohhof zusammen. Im Namen der Familien, die wir damit unterstützen können, sagen wir herzlich DANKE! 

v.l.n.r. : Christian Schenk (Olympiasieger Zehnkampf), Michael Littich (Hoteldirektor Victors München), Franziska Liebhardt (VSO-Vorstand), Daniel Stephan (Welthandballer 98, Olympiazweiter Handball), Foto: VSO/KiO
v.l.n.r. : Christian Schenk (Olympiasieger Zehnkampf), Michael Littich (Hoteldirektor Victors München), Franziska Liebhardt (VSO-Vorstand), Daniel Stephan (Welthandballer 98, Olympiazweiter Handball), Foto: VSO/KiO

Helmut-Werner-Preisverleihung der Kinderhilfe Organtransplantation im Rahmen des DSO-Kongresses

Foto, v.l.n.r.: Dr. Axel Rahmel (DSO), Peter Fischer (Eintracht Frankfurt), Jens Terjung, Reinhard Gödel (KiO), Thomas Zampach (Eintracht Frankfurt)
Foto, v.l.n.r.: Dr. Axel Rahmel (DSO), Peter Fischer (Eintracht Frankfurt), Jens Terjung, Reinhard Gödel (KiO), Thomas Zampach (Eintracht Frankfurt)

Der Freiburger Klinik-Seelsorger Jens Terjung hat in diesem Jahr den Helmut-Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO) erhalten. Die Auszeichnung erinnert seit 2005 an den ehemaligen Mercedes-Chef und wurde gestern Abend erstmals beim Kongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Frankfurt am Main durch den früheren Eintracht-Frankfurt-Profi Thomas Zampach und Vereinspräsident Peter Fischer übergeben. Zampach hatte im Dezember 2016 seinem Bruder eine Niere gespendet, auch Peter Fischer engagiert sich für KiO. Vor rund 300 Transplantationsmedizinern und -beauftragten der deutschen Krankenhäuser nahm der neue Preisträger ebenso die Glückwünsche des KiO-Vorsitzenden Reinhard Gödel und der DSO-Vorstände Dr. Axel Rahmel und Thomas Biet entgegen.

Jens Terjung (48) betreut am Universitäts-Klinikum Freiburg in der Klinik für Angeborene Herzfehler seit dem Jahr 2008 Kinder, die sich einer Herztransplantation unterziehen müssen. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung sehen die Freiburger Ärzte die psychosoziale Begleitung durch den evangelischen Seelsorger bis zum Tag der Transplantation sowie im postoperativen Verlauf und in der Nachsorge als unbedingt erforderlich an. Dies betonte die Ärztliche Direktorin Prof. Dr. Brigitte Stiller in ihrer Laudatio: "Mit seiner Arbeit ist Jens Terjung sowohl Sympathieträger als auch Qualitätsgarant unserer Transplantationsarbeit."

Der Helmut-Werner-Preis wird jedes Jahr vergeben und ist nach dem Automobilmanager benannt, der 2004 an den Folgen eines Leberversagens starb, aber die KiO-Gründung ermöglichte. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet die Familie Werner. Über die Preisvergabe entscheiden KiO-Vorstand und KiO-Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören.

KiO hilft in Härtefällen finanziell und hat spezielle Freizeit-Programme entwickelt, die Kindern nach oft jahrelanger Krankheit neues Selbstvertrauen geben und dem Zusammenhalt der Familien gut tun. Angebote wie ein Beratungstelefon und eine Medikamenten-App helfen transplantierten Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. KiO finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen (ab 48 Euro/Jahr). Ins Leben gerufen worden ist KiO im Februar 2004 vom Verein "Sportler für Organspende". Der FC Bayern München hat eine offizielle Patenschaft für KiO übernommen. Auch Eintracht Frankfurt unterstützt KiO.

 

 

Zukunftsforum Barrierefreiheit

Die Ingenieurkammer Hessen veranstaltete am Mittwoch, den 8.11. das Zukunftsforum Barrierefreiheit , bei dem es in erster Linie um barrierefreies Bauen ging. Ich war zum Thema "barrierefreie Sportstätten" eingeladen und durfte von meinen persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Behinderung in unterschiedlichen Ländern und Kulturen sowie der Fortschrittlichkeit barrierefreier Sporteinrichtungen in unterschiedlichen Ländern berichten, die man als paralympischer Sportler im Rahmen der vielen Wettkampf- und Trainingsreisen in unterschiedliche Länder sammeln konnte. Danke an die Ingenieurakademie Hessen für die Einladung.

 

Im Pressespeigel findet Ihr einen Videobeitrag zur Veranstaltung.

Beilage zum Thema Organspende in der "Welt"

Die Welt hat eine regelmäßige Zeitungsbeilage, in der es um Themen rund um Organspende und -transplantation geht. Auch meine Geschichte ist Teil einer Beilage, die heute veröffentlicht wurde.

Hier gehts zum Artikel.

 

BRK-Führungskräfte-Seminar

v.l.n.r. Thomas Wittke, Franziska Liebhardt, Martin Falger. Foto: Kathrin Falger, BRK Würzburg
v.l.n.r. Thomas Wittke, Franziska Liebhardt, Martin Falger. Foto: Kathrin Falger, BRK Würzburg

Bis zu meinem Umzug nach Leverkusen war ich beim BRK Kreisverband Würzburg als Rettungshundeführerin aktiv und bin dem BRK Würzburg auch heute noch eng verbunden. Martin Falger, Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung, kam auf die Idee, für die Führungskräfte der BRK Bereitschaften und -Fachdienste ein Seminar zum Thema "Mythos Motivation" anzubieten.

Dieses fand am vergangenen Freitag bei der Feuerwehr in Kürnach (b. Würzburg) statt. Gemeinsam mit Thomas Wittke, Personal-Coach der AOK, gestaltete ich dieses Seminar, in dem das Thema Motivation sowohl theoretisch als auch praktisch besprochen, diskutiert und von verschiedener Seite beleuchtet wurde. Wie motiviere ich mich und wie übertrage ich diese Motivation auch auf die Mitglieder meiner Bereitschaft? war dabei natürlich das wichtigste Thema. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Bereitschaften aus Würzburg und Umkreis sowie aus verschiedenen Fachdiensten wie z.B. Information u. Kommunikation, Technik und Sicherheit sowie Rettungshunde.

 

Die Veranstaltung endete abends mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen. Vielen Dank an Martin Falger und das BRK Würzburg für die Einladung.

Eurotransplant Jubilee Book

Eurotransplant koordiniert die Organspende im europäischen Eurotransplant-Verbund und feiert dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum. Dieser runde Geburtstag wurde zum Anlass genommen, ein Jubiläumsbuch herauszubringen. Es war mir eine besondere Ehre, dass mir in diesem Buch eine Seite gewidmet wurde.

 

Quelle: Eurotransplant Jubilee Book
Quelle: Eurotransplant Jubilee Book

Rehacare Düsseldorf

Foto: Michael Nordhaus, BRSNW
Foto: Michael Nordhaus, BRSNW

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW) hat mich nach Düsseldorf zur Messe Rehacare eingeladen, um dort als Jurymitglied an einer Sitzung hochrangiger Fachleute aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teilzunehmen. Im Rahmen dieser Sitzung wurden die besten Vereinsangebote für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche mit Behinderung, Flüchtlinge und Senioren in Vereinen NRWs diskutiert und die allerbesten Angebote für die Preisverleihung im Januar bestimmt. Eine ehrenvolle Aufgabe, die ich sehr gerne übernommen habe. Ich war beeindruckt von den vielfältigen, innovativen und kreativen Angeboten der NRW-Sportvereine. Jede der Bewerbungen hätte einen Preis verdient.

 

An Tag 2 meines Aufenthaltes in Düsseldorf hatte ich Gelegenheit, die aktuellen Entwicklungen in der Hilfsmittelindustrie zu sichten und neue Hilfsmittel auszuprobieren. Nicht alles ist sinnvoll, es gibt aber doch immer wieder gute neue Ideen für die verschiedensten Arten von Behinderung. Mit einem Auftritt auf der Bühne des Sportcenters der Rehacare verabschiedete ich mich aus Düsseldorf. Danke an den BRSNW für die freundliche Einladung!

Champion des Jahres 2017

Der Champion des Jahres ist eine einzigartige Eventwoche für die erfolgreichsten deutschen Spitzenathleten eines Jahres. Hier treffen Sommer- auf Wintersportler, Einzelkämpfer auf Teamplayer - und sie verbindet eines: Der sportliche Erfolg. Die Medaille wird zum Reiseticket für eine gemeinsame Urlaubswoche unter Gleichgesinnten.

Mit der Wahl zum Champion des Jahres findet dieses weltweit einmalige Event seinen Höhepunkt. Die Top-Athleten wählen aus ihren Reihen ihren Besten. Denn sie können sehr gut einschätzen, was eine sportliche Leistung wirklich wert und welche harte Arbeit damit verbunden ist. Diese besondere Sportlerwahl zollt dem Sieger höchsten Respekt und Anerkennung.

Champion des Jahres 2017 wurde Johannes Vetter, Speerwurfweltmeister 2017.

 

Hier gehts zum Video der Champions-Woche (Facebook-Video)

 

Ein dickes Dankeschön an die Stiftung deutsche Sporthilfe für diese ganz besondere Belohnung!

 

 

 

Klausurtagung VSO/KiO

Foto: KiO/VSO, v.l.n.r. Oliver Kauer-Berk, Horst Borghs, Sabine Krapf, Eva Vogler, Hans Gäb, Antje Gutsche, Franziska Liebhardt, Eintracht Präsident Peter Fischer, Reinhard Gödel, Frank Feldmann, Manfred Birkholz
Foto: KiO/VSO, v.l.n.r. Oliver Kauer-Berk, Horst Borghs, Sabine Krapf, Eva Vogler, Hans Gäb, Antje Gutsche, Franziska Liebhardt, Eintracht Präsident Peter Fischer, Reinhard Gödel, Frank Feldmann, Manfred Birkholz

Im modernen Trainingszentrum von Eintracht Frankfurt e.V. am Riederwald traf sich unsere Vereinsführung am 7.9. auf Einladung von Eintracht-Präsident Peter Fischer zu ihrer Klausurtagung. Gesprächsthemen waren unter anderem IT-Sicherheit, Vereinsentwicklung und Kommunikation.

 

 

Berliner Symposium zu Ehren Björn Ibsen

Medizinischer Fortschritt entwickelt sich in der Regel allmählich. Am 27.8.1952 fand aber eine intensivmedizinische Revolution statt, an diesem Tag leitete der damals . 37jährige Däne, Björn Ibsen, am Blegdamshospital in Kopenhagen eine Zeitenwende ein: Ein 12jähriges Mädchen mit Kinderlähmung drohte zu ersticken. Ibsen verwandte einen blockierbaren Luftröhrenschlauch, schaltete die Eigenatmung medikamentös aus, saugte den Lungenschleim ab und beatmete per Hand mit Blasebalg. Das Mädchen überlebte. "Eiserne Lungen" waren damit Geschichte geworden.

 

Durch diese Revolution entwickelten sich jedoch auch Situationen, in denen Menschen in schlaf- oder narkoseähnlichem Zustand waren, der Respirator zwar ihren Organen Sauerstoff spendete, dieser aber nicht mehr das Gehirn erreichte, da der Innendruck desselben denjenigen der Herz-Pumpkraft überstiegen hatte, die Hirnzellen abstarben und sich verflüssigten. Die Seele dieser Menschen hatte den beatmeten Körper definitiv verlassen - der Hirntod (korrekte Bezeichnung heute: irreversibler Hirnfunktionsausfall) war eingetreten.

 

Das am gestrigen Tag im Berlin Klinikum am Friedrichshain stattgefundene Symposium ehrte sowohl die Arbeit Björn Ibsens, befasste sich aber auch mit deren Folgen, der Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls und wie man mit Anstand damit umgehen lernte, um Organspende und -transplantation überhaupt erst zu ermöglichen.

 

Musikalische und künstlerische Umrahmung der Vorträge rundeten das Symposium ab. Eine schöne und für mich abermals sehr lehrreiche Veranstaltung. Danke an Prof. Moskopp für die Einladung!

 

 

Jugendfreizeit der Kinderhilfe Organtransplantation

Foto: Kinderhilfe Organtransplantation
Foto: Kinderhilfe Organtransplantation

Die Kinderhilfe Organtransplantation organisiert Seminare für Familien mit organtransplantierten Kindern und für transplantierte Jugendliche.

 

Um die Inhalte dieser Seminare näher kennenzulernen, habe ich mich bereits am Samstag auf den Weg ins Nürnberger Land gemacht, um dort das aktuell laufende KiO-Jugendcamp zu begleiten. Zusammen mit der Firma „Roots“, die das sportliche und das Outdoor-Programm mit den Kindern organisierten und Krankenschwester Meike sowie Tx-Ärztin Andrea treffen sich für eine Woche 9 organtranspantierte Jugendliche, um sich beim Kanu fahren, Klettern in der Felswand, bei Outdooraktivitäten im Wald oder auf dem Klettersteig austoben konnten, gleichzeitig aber auch Anregungen, Tipps und Hilfestellungen zum eigenverantwortlichen Umgang mit einem Spenderorgan und der eigenen Gesundheit bekamen.

 

Fragen, die im Leben eines organtransplantierten Jugendlichen auftauchen, konnten besprochen werden und die Jugendlichen kamen bei Freizeitaktivitäten, beim gemeinsamen Kochen, Pizza essen, Schwimmen usw. auch zu ihren eigenen Geschichten ins Gespräch.

 

Weil ich ab morgen schon wieder auf beruflicher Reise bin, musste ich das Camp heute vorzeitig, zwei Tage vor seinem eigentlichen Abschluß, verlassen.

 

Trotzdem eine durchweg tolle Erfahrung für mich. Diese Arbeit von KiO lohnt sich!

 

Denk ich an Sport...

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat ein interessantes Format, in dem verschiedene Menschen zu Wort kommen, um zu erzählen, was sie mit Sport verbinden, was ihnen der Sport bedeutet und welche Funktion der Sport in ihrem Leben einnimmt.

 

Ich führte ein gutes Gespräch mit dem Chef der FAZ-Sportredaktion, Anno Hecker, der meine Gedanken in einen ansprechenden Text verwandelte, der am 06.08. in der FAZ veröffentlicht wurde und den ihr bei Interesse hier oder im Pressespiegel nachlesen könnt.

 

 

Saisoneröffnung Eintracht Frankfurt

Spannung am KiO-Glücksrad. Foto: Oliver Kauer-Berk, KiO
Spannung am KiO-Glücksrad. Foto: Oliver Kauer-Berk, KiO

Heute am Sonntag fand in der Frankfurter Commerzbank-Arena die Saisoneröffnung der Frankfurter Eintracht statt. Die Kinderhilfe Organtransplantation durfte mit einem Stand vertreten sein, an dem an einem Glücksrad tolle Gewinne erspielt werden konnten und dessen Einnahmen natürlich der Kinderhilfe Organtransplantation zugute kommen.

Danke an die Eintracht, dass ihr unsere gute Sache so toll unterstützt.

 

Der neue VSO-Organspendeausweis ist da!

Foto: Oliver Kauer-Berk, VSO/KiO
Foto: Oliver Kauer-Berk, VSO/KiO

Ein kleines Stück Papier kann Leben retten. Nun, ein kleines Stück Plastik genauso! Der Verein Sportler für Organspende hat umgestellt und verteilt nun Organspendeausweise aus Scheckkartenmaterial. Das Plastikkärtchen  kann in größeren Mengen zur Weiterverteilung bei Sportveranstaltungen geordert werden.

www.vso.de/kontakt

 

 

Landesschulsportfest für blinde und sehbehinderte Schüler/innen in Würzburg

Am 12. und 13. Juli 2017 wird in Würzburg das 25. Landesschulsportfest für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ausgetragen.

 

Veranstalter dieses länderübergreifenden Schulsport-Wettbewerbes sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, organisiert über die Bayerische Landesstelle für den Schulsport.

 

Mit der Ausrichtung dieser Sportveranstaltung wurde die Würzburger Graf-zu-Bentheim-Schule, Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sehen und weiteren Förderbedarf betraut.

Die ca. 190 teilnehmenden blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schüler messen sich im Leichtathletischen Dreikampf, Goalball, Schwimmen und Basketball.

 

Als besonderer Höhepunkt findet der bayerische Qualifikationswettbewerb für das Bundesfinale in Berlin der „Jugend trainiert für Paralympics“, in der attraktiven Mannschaftssportart für Blinde „GOALBALL“, statt.

 

Sehr gerne habe ich am gestrigen Abend die Aufgabe übernommen, die Siegerinnen und Sieger der Leichtathletik zu ehren und Medaillen sowie Pokale zu überreichen.

 

 

Minisymposium Bamberg

Heute war ich mal wieder für die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) auf Achse. Das Klinikum Bamberg ist ein Entnahmekrankenhaus. Dort fand ein Minisymposium in erster Linie für das Personal aus Anästhesie und Neurologie zum Thema Organspende statt, bei dem ich neben einer DSO-Vertreterin und einer ärztlichen Vertreterin über das Thema Organspende aus der Sicht einer Betroffenen sprechen durfte.

Auch ich lerne bei jeder Veranstaltung neue Dinge und Fakten über die Organspende.

 

Danke, DSO, für die erneute Einladung.

Jubiläumsbuch 50 Jahre Eurotransplant

Es war eine besondere Anfrage von Eurotransplant aus dem holländischen Leiden. Zum diesjährigen 50jährigen Jubiläum wird ein Buch aufgelegt, in dem die Arbeit von Eurotransplant der letzten 50 Jahre mit Texten und Bildern illustriert werden soll.

Dass ich angefragt wurde, ob ich ein Teil dieses Buches werden könne, als Beispiel, was nach einer Organtransplantation alles noch möglich ist, hat mich gefreut.

Explain Stage im Theater Baden-Baden

"Erleben Sie neun inspirierende 10-Minuten-Präsentationen. Neben Explain Crew Members werden auch diesmal wieder externe Referenten die Bühne betreten und die Möglichkeit bekommen, das zu sagen, was sie schon immer mit der Welt teilen wollten"

 

So beschreibt die führende Agentur für professionelle Präsentationen, Explain, ihr Konzept "Explain Stage", welches für 2017 gestern im feierlichen Ambiente des ausverkauften Theaters Baden-Baden stattfand. Dass ich eine der Externen sein durfte, die als Sprecherin eingeladen war, ehrt mich. Mein erster Kontakt zu Explain kam übrigens über das Speaker-Seminar der Sporthilfe zustande und seither habe ich bereits von einigen Stunden Coaching sowohl zum Ausbau der Speaker-Qualitäten als auch zur Professionalisierung der technischen Umsetzung meiner Präsentation profitiert. Wo ich aktuell stehe, konnte ich gestern zum ersten Mal auf der ganz großen Speaker-Bühne präsentieren - mit Erfolg.

 

Die Veranstaltung gestern Abend war an Professionalität und auch an Gänsehautmomenten kaum zu überbieten. Tolles Ambiente, tolle Organisation, tolle Sprecher, tolles Publikum.

Danke, Explain!

 

www.explain.de/stage

 

hr3 Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer

Foto: hr3
Foto: hr3

Der hr3 Sonntagstalk in Frankfurt mit Bärbel Schäfer. Das hat echt Spaß gemacht, Bärbel!

Danke, dass ich in deiner Sendung über Organspende sprechen durfte.

Wer die Sendung heute morgen verpasst hat, kann hier nachhören, auf der Homepage des Hessischen Rundfunks gibt es einen Podcast.

 

Verabschiedung beim TSV Bayer 04 Leverkusen

Bild: Mika Volkmann
Bild: Mika Volkmann

Es war eine kurze, aber sehr intensive und schöne Zeit beim TSV Bayer 04 Leverkusen, in der ich in jederlei Hinsicht umfangreich unterstützt wurde. Diese tolle Unterstützung hat mir in Rio den größten Erfolg ermöglicht, den man als Sportler erleben kann. Dafür bin ich sehr dankbar, in erster Linie meiner Trainierin Steffi Nerius aber auch dem gesamten Team im Hintergrund, die meinen Körper in Schuß und mir stets den Rücken frei gehalten haben, so dass ich mich voll auf den Sport konzentrieren konnte.

Gestern wurde ich ganz offiziell aus dem Verein verabschiedet. Ich fühlte mich sehr geehrt, dass zu diesem Zwecke sowohl Jörg Frischmann (Geschäftsführer Behindertensport), Dr. Karl Quade (Abteilungsleiter Behindertensport und Chef de Mission in Rio 2016), Anne Wingchen (Geschäftführerin Gesamtverein) und Klaus Beck (1. Vorsitzender Gesamtverein) anwesend waren und mich mit sehr persönlichen, freundlichen Worten und guten Wünschen für meinen weiteren Weg aus dem Verein verabschiedeten.

Auch wenn meine sportliche Karriere nun beendet ist, ein regelmäßiger Kontakt nach Leverkusen wird sicher bestehen bleiben.

 

Hier gehts zum Pressebericht

Lebensritter Köln

Bei der vergangenen DSO-Veranstaltung in Essen lernte ich das Team kennen, welches sich für die Aktion "Lebensritter" morgen in Köln engagiert - eine tolle Idee. Auch wenn ich wegen anderer terminlicher Verpflichtungen nicht persönlich in Köln sein kann, so bitte ich euch - solltet ihr morgen noch nix vorhaben - um Unterstützung für diese tolle Sache.

Morgen, 24.6. ab 12.00 Uhr auf dem Kölner Neumarkt.

Mindworks meets...

...Franziska Liebhardt.

 

Beim großen inklusiven Sportfest "No Limits" lernte ich Simon Borgmann, studierter Sportwissenschaftler und zusätzlich noch Student der Psychologie, kennen. Wir kamen eher zufällig ins Gespräch und dabei auf das Thema Sportpsychologie im Spitzensport.

Simon Borgmann arbeitet mit Kollegen an einem sportpsychologischen Ratgeber für Athleten und befragt hierfür Spitzensportler bezüglich ihrer sportpsychologischen bzw. mentalen Strategien beim Training und im Wettkampf, im Umgang mit Druck und Motivation. Ein spannendes Thema!

 

Ich hoffe, ich konnte ein paar hilfreiche Einblicke in das Leben und die Psyche eines Leistungssportlers geben und bin schon jetzt gespannt auf das Ergebnis.

 

Danke, Simon, für das launige "Interview" heute.

 

Barbecue mit der Fußball-Nationalmannschaft

Ein Wiedersehen nach 16 Jahren. Wolfgang Bunz, Physiotherapeut der Fußballer, war mein Ausbilder am "Ulmkolleg", Foto: privat
Ein Wiedersehen nach 16 Jahren. Wolfgang Bunz, Physiotherapeut der Fußballer, war mein Ausbilder am "Ulmkolleg", Foto: privat

Nachtrag 13.06.17. Hier gehts zum Pressebericht.

 

Es war eine ganz besondere Einladung des DFB. Vier Sporthilfe-Athleten durften mit dem gesamten Spieler- und Betreuerteam der Fußball-Nationalmannschaft ein gemeinsames Barbecue auf dem tollen Gelände des Adidas Headquarter in Herzogenaurach genießen. Anlass war das 50jährige Jubiläum der deutschen Sporthilfe, welches das ganze Jahr über mit verschiedenen Aktionen gefeiert wird.

 

Der Respekt der Fußballjungs für Sportler aus anderen Sportarten, die unter wesentlich schlechteren wirtschaftlichen Bedingungen, deshalb jedoch nicht mit weniger Elan und Motivation, für ihren Sport kämpfen, war spürbar. Die 12 Millionen Euro, die die deutsche Sporthilfe pro Jahr für die Förderung von ca. 3800 Athleten zur Verfügung hat, entspricht in etwa dem Jahresverdienst eines jungen Fußball-Nationalspielers. Umso größer der Respekt der Spieler, als Kanute Jan Vandrey von seinem 30 Stunden-Wochentrainingspensum mit 4 Trainingseinheiten pro Tag berichtete. Interessante, ungezwungene Gespräche zwischen Sportlern und Betreuerteam bei gutem Essen machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

 

Für mich noch eine Besonderheit: 16 Jahre nach dem Abschluß meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin traf ich in Herzogenaurach Wolfgang Bunz wieder, der im Fach "Manuelle Therapie" 3 Jahre lang mein Ausbilder gewesen war und der neben der Arbeit in seiner eigenen Praxis in Ulm weiterhin auch als Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft eingesetzt ist.

 

 

Tag der Organspende Erfurt

Die zentrale Veranstaltung des deutschlandweiten Tag der Organspende fand heute auf dem Erfurter Domplatz statt.

Die deutsche Stiftung Organtransplantation organisierte gemeinsam mit der Stadt Erfurt und verschiedensten Patientenverbänden diese Veranstaltung, die bei der Bevölkerung  für das Thema Organspende sensibilisieren soll. Verschiedene Infostände, begehbare Organmodelle und ein buntes Bühnenprogramm mit Musik und Talk waren geboten. Ich war als Bühnengast vor Ort.

 

Hier gehts zum Pressebericht

Wertschätzung für eine lebensrettende Entscheidung, Zeche Zollverein Essen

Das Bild stammt vom DSO-Jahreskongress 2016. Aktuelles Foto aus Essen folgt.
Das Bild stammt vom DSO-Jahreskongress 2016. Aktuelles Foto aus Essen folgt.

Die DSO-Region NRW organisierte im Rahmen des Jahrestreffens der NRW-Transplantationsbeauftragten eine wunderbare Veranstaltung unter dem Motto "Dank und Wertschätzung für eine lebensrettende Entscheidung" für die Angehörigen von Organspendern, um ein Zeichen der Wertschätzung zu setzen.

Die Veranstaltung fand in der Essener Zeche Zollverein statt, UNESCO Welterbe und absolut grandiose Kulisse.

Eine ganz besondere Veranstaltung auch für mich, verbunden mit vielen Emotionen. Tolle Vorträge von Spender-Angehörigen und DSO-Mitarbeitern, interessante Fachvorträge mit den neuesten Zahlen und Fakten zur Organspende in Deutschland sowie die Anwesenheit vieler weiterer Angehöriger und tolle Rückmeldungen der Angehörigen bezüglich meines eigenen Vortrages lassen mich nochmal aus einem ganz neuen Blickwinkel auf die empfangene Organspende, insbesondere natürlich der postmortal gespendeten Lunge, zurückblicken.

Gänsehautmomente!

Es war eine Bereicherung für mich, diese wunderbaren Menschen kennengelernt zu haben. In Moment der größten Trauer eine Entscheidung für das Leben anderer Menschen zu treffen, verdient wirklich den allergrößten Respekt!

 

DANKE DANKE DANKE!

 

Interview mit meiner Physiotherapeutin Birgit Halsband

mit Birgit Halsband in Rio
mit Birgit Halsband in Rio

Die Öffentlichkeit nach einem Paralympicssieg bleibt häufig alleine den Athleten überlassen, die diesen erkämpft haben. Tatsache jedoch ist, dass ein solcher Sieg nicht alleine zu erkämpfen ist. Ein großes Team im Hintergrund arbeitet für die Athleten und ohne dieses Team gäbe es auch keinen Erfolg. Man kann nicht oft genug DANKE sagen!

 

In meinem Fall gehörte zu diesem Team auch Birgit Halsband, die mich in den Jahren vor Rio und auch in Rio selbst physiotherapeutisch und osteopathisch begleitete, für Schmerzfreiheit, eine Abnahme der spastischen Muskelspannung und Wohlbefinden sorgte und somit, wie auch das gesamte Team, entscheidend zum Erfolg beitrug.

 

Birgit hat jetzt ein interessantes Interview gegeben, in dem sie die faszinierende Wirkung der Osteopathie beschreibt, u.a. an meinem Beispiel.

 

Hier gehts zum Artikel.

 


Nofi-Lauf und "JA zur Organspende" in Weiden

v.l.n.r. Georg Hackl, Franziska Liebhardt, Gerd Schönfelder
v.l.n.r. Georg Hackl, Franziska Liebhardt, Gerd Schönfelder

Die heutige Aktion im Klinikum Nordoberpfalz AG in Weiden verdanken wir unserem VSO-Mitglied Georg Hackl, der die Arbeit der "Sportler für Organspende (VSO)" und der "Kinderhilfe Organtransplantation (KiO)" seit Jahren mit viel Herzblut unterstützt.

Er hatte veranlasst, dass der sog. Nofi (Nordoberpfälzer Firmen)-Lauf in diesem Jahr unter dem Motto "JA zur Organspende" veranstaltet wurde. Alle Teilnehmer des Laufes, rund 8000 (!), erhielten mit ihren Startunterlagen einen Organspendeausweis sowie Infos über die Arbeit von VSO und KiO.

Zudem fand im Klinikum Weiden im Vorfeld des Laufes die Veranstaltung "JA zur Organspende" statt, bei der sowohl Fachleute des Klinikums und der DSO (Dt. Stiftung Organtransplantation) als auch Georg Hackl, Gerd Schönfelder und ich als Sporter für Organspende über das Thema Organspende und die persönliche Haltung dazu informierten.

Danke an das Klinikum Weiden und die Veranstalter des Nofi-Laufes für die Unterstützung. Besonderes Dankeschön auch an Georg Hackl für sein besonderes Engagement für VSO und KiO!

 

 

Tag des Fussballs Frankfurt

In der Frankfurter Commerzbank-Arena fand am heutigen Sonntag der "Tag des Fussballs" statt. Tolle Aktionen rund um den Fussball, Fachvorträge bekannter Fussballexperten und viele Mitmachmöglichkeiten machten den Tag - zumal bei strahlendem Sonnenschein - zu einem tollen Erlebnis. Außerdem wurde dort die deutsche Torwandmeisterschaft ausgespielt.

Der sog. "Promi-Kick", bei dem gegen einen bestimmten Betrag gegen bekannte Fussballer auf eine Torwand geschossen werden konnte, wurde zu einer Spendenaktion für die Kinderhilfe Organtransplantation genutzt. Alle Einnahmen dieser Aktion kommen KiO zugute.

Zusammen mit unserem KiO Vorsitzenden Reinhard Gödel und unserem KiO-Unterstützer und VSO-Mitglied Dieter Kürten war ich vor Ort, um direkt vor Ort für die Arbeit von KiO zu werben.

 

Vorstand des Jahres

Die Jury, Foto: Mainpost
Die Jury, Foto: Mainpost

Die Arbeit in einem kleinen Verein steht und fällt mit dem Einsatz ehrenamtlicher Vorstände sowie vieler "guter Seelen", die ihre Freizeit in den Dienst eines Vereins stellen. Ohne diese Menschen gäbe es keine Vereine.

Umso schöner, dass die Mainpost einmal im Jahr die "Vorstände des Jahres" sowie die "guten Seelen" des Jahres auszeichnet. Es war mir eine Ehre, als Jurymitglied mitentscheiden zu dürfen, wer in diesem Jahr den Preis erhält. Es war aber auch schwierig, denn eigentlich wären alle eingereichten Vorschläge preiswürdig gewesen.

 

Hier gehts zum Presseartikel

 

Vorstellung für VSO und KiO

Im Rahmen der Helmut-Werner-Preisverleihung wurde von VSO/KiO auch dieses Video produziert, in dem ich mich als neues Vorstandsmitglied der "Sportler für Organspende" vorstelle.

Viel Spaß beim Schauen!

 

Station Regenbogen

Foto: Patty Varasano, Mainpost
Foto: Patty Varasano, Mainpost

Im Vorfeld des inklusiven Sportfestes "No Limits", welches alle 2 Jahre in Würzburg organisiert wird, haben sich einige der teilnehmenden Paralympics-Teilnehmer und -Medaillengewinner auf der Station Regenbogen der Uniklinik Würzburg den Fragen der tumor- und leukämiekranken Kinder und deren Eltern gestellt.

Eine tolle Erfahrung für alle Seiten. Die Idee dazu kam von Annette Wolz, die hier in Würzburg für inklusiven Sport und die Integration von Flüchtigen und Inklusion von behinderten Menschen im Alltag kämpft. Danke, Annette!

 

Hier gehts zum Pressebericht.

 

 

Nachtrag "German Paralympic Media Award"

v.l.n.r. Franziska Liebhardt und das preisgekrönte Team des ZDF mit Susanne Simon, Yorck Polus, Matthias Berg, Peter Leissl
v.l.n.r. Franziska Liebhardt und das preisgekrönte Team des ZDF mit Susanne Simon, Yorck Polus, Matthias Berg, Peter Leissl

Ein paar Wochen ist die Verleihung her, jetzt sind alle Interviews und Berichte zur Veranstaltung online.

Nach der Veranstaltung wurde ich noch im Interview zu verschiedenen Themen befragt. Wer sich das ansehen möchte, kann dies hier tun.

Residenzlauf Würzburg

Die KiO-Helfer vor der Würzburger Residenz, Foto: KiO
Die KiO-Helfer vor der Würzburger Residenz, Foto: KiO

Der gestrige 29. Würzburger Residenzlauf war eine schöne Veranstaltung. Die Kinderhilfe Organtranplantation war im Rahmen der Benefizaktion "No Limits für KiO" im Lauf eingebunden und stellte zusätzlich auf dem Residenzplatz Informationen für Interessierte zur Verfügung.

Eine KiO-Läufergruppe kämpfte sich stellvertretend für über 200 weitere Läufer im "No Limits" Lauf über 2,5 km über die Runde rund um die Residenz. Sponsoren übernahmen für jeden Läufer einen bestimmten Geldbetrag, der zu 100% an KiO geht.

Eine erste Schätzung ergab eine Gesamtspendensumme für KiO von rund 3.000 Euro. Toll!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt den Veranstaltern des Würzburger Residenzlaufes, insbesondere Reinhard Peter und Jens Röder, für die gute Kooperation! Wir kommen gerne wieder!

 

Hier gehts zum Pressebericht "Einmal um die Residenz für Organspende" über unsere Aktion.

 

 

Die KiO-Läufergruppe, Bild: KiO
Die KiO-Läufergruppe, Bild: KiO

Nachtrag zum Helmut-Werner-Preis

Wer neugierig ist, kann sich jetzt die Zusammenfassung des Benefizabends unserer "Sportler für Organspende" zugunsten der "Kinderhilfe Organtransplantation" im Video ansehen.

Viel Spaß!

 

 

Vorbereitungen für den Residenzlauf

Foto: privat
Foto: privat

Am kommenden Sonntag startet er endlich, der Würzburger Residenzlauf. Dass sich dabei gerade die für einen guten Zweck startenden Organisationen gegenseitig unterstützen, ist selbstverständlich.

Annette Wolz ist eine Kämpferin für Integration durch Sport, sie bietet Sportgruppen für Kinder mit und ohne Behinderung sowie für Flüchtlinge an und organisiert das große Sportfest "No Limits" in Würzburg mit viel Liebe und Engagement. Ihr zu helfen, ist eine Herzenssache.

 

Am Freitag abend trafen sich deshalb einige freiwillige Helfer in der s. Oliver-Arena, um die letzten Vorbereitungen für den Residenzlauf zu treffen.

Es war ein Abend mit viel Arbeit, aber auch mit guter Stimmung.

 

Ihr könnt beim Residenzlauf nicht mitlaufen, wollt aber trotzdem etwas für die gute Sache tun? Hier könnt ihr spenden!

 

 

8 Jahre

2009, Klinik Fallingbostel
2009, Klinik Fallingbostel

Dankbarkeit entsteht aus Demut, in dem Wissen, dass ein solches Geschenk nicht selbstverständlich ist!

 

Danke, liebe Organspenderin, für 8 Jahre mit deiner Lunge!

 

 

S. Oliver Baskets

Glückwunsch an Dirk Bauermann zum Sieg seiner Mannschaft, Foto: main-ding.de
Glückwunsch an Dirk Bauermann zum Sieg seiner Mannschaft, Foto: main-ding.de
im Interview mit dem Hallensprecher, Foto: privat
im Interview mit dem Hallensprecher, Foto: privat

Am Ostersamstag war ich von den s. Oliver Baskets eingeladen, ihr Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven als VIP Gast live zu verfolgen.

Optimale Plätze direkt am Spielfeldrand auf Höhe der Mittellinie, tolles Essen und Getränke im VIP Bereich sowie ein schnelles, spannendes Spiel und nicht zuletzt der Sieg der Würzburger Baskets machten den Abend zu einem tollen Erlebnis.

Dass ich darüberhinaus auch noch die Möglichkeit erhielt, auf dem Spielfeld und vor der Live-Kamera der Internetübertragung für Organspende und die Kinderhilfe Organtransplantation zu werben, setzte dem Ganzen noch die Krone auf.

 

Herzlichen Glückwunsch an das Team von Dirk Bauermann zu ihrem Sieg und Danke für die Einladung!

 

"News to use" bei der AOK

Ergänzung vom 15.4.:

Der Pressebericht zur Veranstaltung ("Ihr seid super so, wie ihr seid") ist jetzt online. Ihr findet diesen im Pressespiegel.

 

 

Am Donnerstag war ich im AOK Ausbildungszentrum in Grevenbroich zu Gast, um dort im Rahmen der Aktion "News to use" von Auszubildenden der AOK gemeinsam mit Journalisten der Rheinischen Post interviewt zu werden. Dies ist Teil des interessanten Ausbildungsprojektes "News to use", welches die Schüler in ihrer Lesekompetenz, der Allgemeinbildung und in einem souveränen Auftreten schulen soll.

 

Eine sinnvolle Veranstaltung, die die Auszubildenden hoffentlich in ihrer beruflichen Entwicklung weiter vorangebracht und mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht hat. Danke an AOK und Rheinische Post für die Einladung.

 

 

Besuch im Kinderhospiz Wilhelmshaven

Foto: privat
Foto: privat

Im Rahmen meiner Ostfriesland-Reise wurde ich auch eingeladen, das in Wilhelmshaven ansässige Kinderhospiz "Joshuas Engelreich" zu besuchen. Es war ein ganz besonderer Nachmittag, danke an Frau Battermann und alle Mitarbeiter des Kinderhospizes für die Gastfreundschaft und die sehr interessante Führung durch die Räumlichkeiten. Ich bin nachhaltig beeindruckt von der dort geleisteten Arbeit, der Fröhlichkeit und Offenheit aller Mitarbeiter und der gelassenen, schönen, ruhigen Stimmung im Hospiz. Hier spürt man nirgendwo Tod, hier spürt man überall nur Leben!

 

Die Arbeit, die im Kinderhospiz geleistet wird, verdient jeden Respekt und entlastet Familien mit schwer kranken oder behinderten Kindern nachhaltig. Übrigens werden hier nicht nur Kinder betreut, die bereits im Sterbeprozess sind. Die Familien werden meist über viele Jahre betreut, um die betroffenen Kinder, ihre Eltern und Geschwister regelmäßig von der anstrengenden Pflege zu entlasten und Zeit für Familie und Erholung zu ermöglichen.

 

Ein Teil der Kosten für diese Betreuung sowie die besonderen Wünsche der Kinder, Eltern und Mitarbeiter müssen durch Spenden finanziert werden. Die Kostenträger übernehmen nur einen Teil der nötigsten Dinge.

 

Hier gehts zur Homepage des Kinderhospizes

 

"No Limits für KiO" beim Residenzlauf Würzburg

v.l.n.r. Jens Röder (Sportamt Stadt Würzburg), Franziska Liebhardt, Reinhard Peter (Leiter Orgateam), Foto: A. Jungbauer, Mainpost
v.l.n.r. Jens Röder (Sportamt Stadt Würzburg), Franziska Liebhardt, Reinhard Peter (Leiter Orgateam), Foto: A. Jungbauer, Mainpost

Bei der heutigen Pressekonferenz wurde es offiziell bekanntgegeben. In diesem Jahr gibt es im Rahmen des Würzburger Residenzlaufes eine Aktion für die Kinderhilfe Organtransplantation, die ich mitorganisiere.

 

Für jeden Läufer im sogenannten "No Limits"-Lauf über 2,5 km übernehmen Sponsoren und Spender einen bestimmten Geldbetrag, der zu 100% KiO zugute kommt.

 

Ihr wollt diese tolle Aktion unterstützen?

Dann lauft mit und/oder übernehmt pro Läufer einen bestimmten Geldbetrag als Spender. Jeder Betrag ab 5 Cent pro Läufer ist möglich, nach oben gibt es natürlich keine Grenzen. Bei einer geschätzten Teilnehmerzahl von 250 Läufern im No Limits Lauf ist das Risko überschaubar, bei einem Einsatz von z.B. 50 Cent käme eine Spende von 125 Euro zusammen.

 

Macht mit und unterstützt die Arbeit der Kinderhilfe Organtransplantation!

 

Anmeldung hier oder direkt über die Veranstalterseite.

Danke schon jetzt im Namen unserer KiO-Familien!

 

 

Toller Kugel-Wettkampf in Al Ain

Der Kugelwettkampf am zweiten Wettkampftag verlief nahezu optimal. Die Bedingungen schwer, weil selbst bei knapp 40 Grad Temperatur und Wettkampfstart um 16.30 Uhr keine Schattenplätze an den Anlagen zur Verfügung gestellt wurden. 


Die arabische Gemütlichkeit kann die Konzentration so manches mal stören, trotzdem konnte ich meine Leistung gut abrufen und einen tollen Wettkampf hinlegen.

Nicht nur die Bestweite (Europarekord! Muss allerdings erst noch anerkannt werden, bevor der offiziell wird) super sondern auch die anderen Stöße,  welche konstant auf gutem Niveau waren.


Am Abend haben wir noch auf diesen Erfolg angestoßen und sind heute morgen dann nach Dubai zurück gereist.

Der dortige Grand Prix verspricht hochkarätig besetzte Wettkämpfe. Am 22.2. gehts los, bis 26.2.


Viele Grüße, 

Eure Franzi

Der Block Nerius befindet sich aktuell im Trainingslager im türkischen Belek. Die Bedingungen könnten kaum besser sein und es macht wirklich Spaß,  hier nochmal täglich an seine Grenzen zu gehen, um das letzte an Leistung immer wieder herauszukitzeln.

Die Stimmung in der Truppe ist gut, das schafft zusätzliche Motivation. 


Wir sind noch einige Tage hier, danach geht es fast direkt weiter zum Wettkampf nach Italien. Nach einer bewusst ausgelassenen Hallensaison wird dieser Wettkampf eine erste Orientierung sein, wo wir auf dem Weg zu den großen Aufgaben stehen. Ich freue mich darauf!